automobiler Leichtbau

Hier finden Sie aktuelle News, Produktberichte, Fachartikel
und Hintergrundberichte zum Thema "automobiler Leichtbau".

Im Namen des Runden Tisches „Life Cycle Assessment (LCA)“ übergab Prof. Dr.-Ing. Maik Gude (l.) vom Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden das Positionspapier an Dr. Herbert Zeisel, Ministerialdirigent im BMBF. (Bildquelle: Diana Wolfrum, TUD/ILK)

Nachhaltiger Leichtbau

Ganzheitliches Life Cycle Engineering für künftige Leichtbau-Teile

Mehr als 20 Einrichtungen und Verbände aus Wissenschaft und Wirtschaft haben sich auf ein Positionspapier zur Bedeutung des ganzheitlichen Life Cycle Engineerings (LCE) für zukünftige Leichtbaulösungen verständigt. Verfasst wurde das Papier vom Runden Tisch „Life Cycle Assessment (LCA)“ unter der Federführung der Plattform Forel, dem Forschungs- und Technologiezentrum für ressourceneffiziente Leichtbaustrukturen der Elektromobilität in Dresden. mehr...

14. August 2018 - News

Der gewichtsreduzierte Spoiler verfügt über eine sehr gute Oberflächenqualität. (Bildquelle: Krauss Maffei)

MX 1600

Glashohlkugeln als Füllstoff sorgen für weniger Teilegewicht beim Spritzgießen

Fasern als Füllstoffe sind vertraut – aber Glashohlkugeln? Dabei ermöglichen sie neben Gewichtsreduktion und geringerem Teileverzug auch eine hohe Oberflächenqualität. Auf dem Competence Forum von Krauss Maffei, München, konnten sich Besucher anhand eines automobilen Spoilers davon überzeugen. Produziert wurde er auf der Spritzgießmaschine MX 1600 mit einer Schließkraft von 16.000 kN. Wer das Bauteil sieht wird zunächst nichts Ungewöhnliches feststellen. Es ist vergleichsweise leicht und verfügt über eine gleichmäßige Oberfläche ohne Fließlinien. mehr...

17. Juli 2018 - Produktbericht

Lanxess hat am Standort Krefeld-Uerdingen eine weitere Produktionslinie für Compounds auf Basis von PA 6, PA 66 und PBT in Betrieb genommen. (Bildquelle: Lanxess)

Compounds auf Basis von Polyamid 6, Polyamid 66 und Polybutylenterephthalat

Lanxess erweitert Produktionskapazitäten von PA- und PBT-Compounds

Lanxess hat am Standort Krefeld-Uerdingen eine weitere Produktionslinie für Compounds auf Basis von PA 6, PA 66 und PBT in Betrieb genommen. Damit steigt die Produktionskapazität um 10.000 t pro Jahr. Die Compounds kommen für Elektroautos zum Einsatz, aber auch in der Elektronikbranche. mehr...

16. März 2018 - News

Lukas Neunzig ist der neue MuCell Technology Expert im ENGEL Deutschland Technologieforum Stuttgart. (Bildquelle: Engel)

Mucell-Verfahren

Engel installiert Schaumspritzgieß-Anlage in Stuttgarter Technikum

Im September hat das Engel Deutschland im Technologieforum Stuttgart eine Mucell-Anlage installiert. Deutschaland ist fortan der Schwerpunkt der Schaumspritzgieß-Aktivitäten des österreichischen Spritzgießmaschinen-Herstellers. mehr...

19. September 2017 - News

Eine schnelle Leichtbauanwendung: Dach und Motorhaube bestehen aus Faserverbundkunststoffen auf Basis von Flachsfasern. Der Tesla Modell S ist für Autorennen konzipiert. (Bildquelle: David Löh/Redaktion Plastverarbeiter)

Verfahren und Anlagen für Faserverstärkte Kunststoffe

JEC World 2017: Die Kosten für Kunststoff-Leichtbau sinken

Das Großereignis des Leichtbaus, die JEC World in Paris, ging mit einem erheblichen Besucherzuwachs zu Ende. Die Aussteller präsentierten neben Leichtbau-Werkstoffen zahlreiche Verfahren, die das Anwendungsspektrum von Verbundkunststoffen erweiterten sowie die Kosten für deren Einsatz senkten. Um diese Ziele zu erreichen, ziehen Rohstoffhersteller und Maschinenbauer schon lange an einem Strang. Auf der JEC World 2017 präsentierten sie wie jedes Jahr die Ergebnisse ihrer Kooperationen – manche sind serienreif, andere zumindest vielversprechend. mehr...

24. April 2017 - Fachartikel

Die Carbon-Karosserie des BMW i3 stellt der Autobauer vollautomatisiert her. (Bildquelle: BMW)

Kunststoffe im Automobilbau

Die neue Leichtigkeit

Die Automobilindustrie muss laut EU-Verordnung die Schadstoffemissionen ihrer Fahrzeuge drastisch reduzieren. Um diese Vorgaben zu erreichen, wird die Leichtbauweise zwingend notwendig. Das hat einen Wettbewerb der Materialien in Gang gesetzt. Kunststoffe haben etablierte Werkstoffe im Automobilbau stellenweise verdrängt, aber auch Stahl- und Aluminiumbauteile sind in letzter Zeit deutlich leichter und fester geworden. Automobilexperten sehen die Zukunft des Leichtbaus in Hybridbauteilen, eine Kombination von Faserverbundkunststoffen, Aluminium und Stahl. Viele Fragen sind aber noch offen. mehr...

27. März 2017 - Fachartikel

In herkömmlicher Bauweise wiegt der Kennzeichenträger der KTM Superduke R rund 765 Gramm (im Bild). Im Rahmen des Projekts R.A.C.E. fertigt Hennecke zusammen mit seinen Partnern das Bauteil mit einem Gesamtgewicht von 265 Gramm. (Bildquelle: KTM)

Kennzeichenhalter in Leichtbauweise mittels HP-RTM-Verfahren

Design- und Herstellprozess greifen ineinander

Hennecke und KTM Technologies haben zusammen ein Entwicklungsprojekt durchgeführt, das die drei Elemente Herstellprozess, Leichtbau-Werkstoff und Produktdesign zugleich in den Fokus nahm. Da mit der KTM 1290 Super Duke R ein sportliches Motorrad im Mittelpunkt stand, trug das Projekt den vielsagenden Namen „R.A.C.E.“ (Reaction Application for Composite Evolution). Darin produzierte eine hochautomatisierte Prozesskette mittels HP-RTM-Technologie einen Kennzeichenträger aus Kohlefaser-Verbundwerkstoff in Hohlstrukturbauweise. Der Vertriebsleiter für Composites-Anwendungen von Hennecke, Jens Winiarz, sowie der Leiter Technologieentwicklung & Prototypenbau bei KTM-Technologies, Hans Lochner, erklären im Interview die Besonderheiten des Projekts. mehr...

24. März 2017 - Fachartikel

In herkömmlicher Bauweise wiegt der Kennzeichenträger der KTM Superduke R rund 765 Gramm. Im Rahmen des Projekts R.A.C.E. fertigt Hennecke zusammen mit seinen Partnern das Bauteil mit einem Gesamtgewicht von 265 Gramm. (Bildquelle: KTM)

Serienfertigung von komplexen, hohlen Leichtbauteilen

HP-RTM-Prozess kombiniert Leistung mit Design

Das Motorrad KTM 1290 Super Duke R hat beeindruckende Eckdaten zu bieten: 1.300 ccm Hubraum, Zweizylinder-V-Motor mit 173 PS und es beschleunigt in 7,2 Sekunden von 0 auf 200 km/h. Angesichts der bei diesen Leistungswerten wirkenden Kräfte ist das Motorrad ein perfektes Testfeld für ambitionierte Leichtbaulösungen. In Zusammenarbeit mit Partnern der Branche entwickelte ein PUR-Spezialist daher einen Hochdruck-RTM-Leichtbauprozess, der den Kennzeichenträger des Naked-Bikes um 60 Prozent leichter als die Serienversion macht und zugleich dem Design neue Wege eröffnet, ohne die Funktion zu beeinträchtigen. Damit auch der Preis mithalten kann, ist die Anlage hochautomatisiert. mehr...

24. März 2017 - Fachartikel

Die SGL Group sieht sich auf einem guten Weg, wieder zu wachsen. Im Bild: ein durch Carbonfaser-verstärkter Drucktank. (Bildquelle: SGL)

Kohlefaser-Hersteller

SGL Group sieht sich wieder auf dem Weg in Richtung Wachstum

Der Hersteller von Karbonfaser-Werkstoffen SGL Group ist sich sicher, nach dem Verkauf des Geschäftsbereich Performance Products wieder zu wachsen. Im Geschäftsjahr 2016 sank der Umsatz noch. mehr...

21. März 2017 - News

Evonik schließt Partnerschaft mit Material-Foschungsinstitut IACMI in USA

Faserverbundbauteile für die Automobilindustrie

Evonik gründet Leichtbau-Joint-Venture

Verbundkunststoff-Anwender bekommen Technologie-Beratung sowie das passende Matrix-Material. Jedenfall ist das der Zweck des Joint Ventures Vestaro. Die Mehrheit daran hält Forward Engineering, knapp die Hälfte der Anteile gehören Evonik. mehr...

8. März 2017 - News

Ein breites Themenspektrum vor dem Hintergrund von branchenübergreifenden Trends wie Leichtbau und Industrie 4.0 umfassend zu diskutieren, ist das große Versprechen des VDI-Kongresses „Kunststoffe im Automobilbau“. (Bildquelle: Redaktion Plastverarbeiter)

VDI-Kongress Kunststoffe im Automobilbau 2017

Die moderne Automobilproduktion auf zwei Tage komprimiert

Ein Kongress mit vielen Facetten: Neuheiten im In- und Exterieur, weiterentwickelte Verfahren, Werkstoffe und Methoden der Werkstoff- und Bauteilsimulation. Dieses breite Themenspektrum vor dem Hintergrund von branchenübergreifenden Trends wie Leichtbau und Industrie 4.0 umfassend zu diskutieren, ist das große Versprechen des VDI-Kongresses „Kunststoffe im Automobilbau“. In diesem Jahr findet er am 29. und 30. März 2017 statt, erneut in Mannheim. Bisher hat der VDI sein Versprechen immer eingelöst, und ein Blick ins Programm verrät, die Chancen stehen auch diesmal gut. mehr...

24. Februar 2017 - Fachartikel

Durch die Zusammenarbeit sollen mithilfe von durchgängigen Datenmodellen und gemeinsamen Schnittstellen schon bei der Werkstoffentwicklung die gewünschten Produkteigenschaften und ressourcenschonende Herstellungsprozesse berücksichtigt werden. (Bildquelle: TU Dresden)

Forschung und Entwicklung

Forschungsprojekt zu ressourceneffizientem Leichtbau gestartet

Hauptziel des Projektes „Sächsische Allianz für Material- und Ressourceneffiziente Technologien (Amareto)“ ist es, die Forschung zu Werkstoffdesign, Bauteilgestaltung und Produktionsverfahren zu verbinden und dadurch schneller effizientere Produkte und Verfahren entstehen. Zielbranchen sind die Maschinenbau-, Automobil- und Luftfahrtindustrie. mehr...

31. Januar 2017 - News

Die meisten Befragten beurteilem die generelle Geschäftslage im FVK-Markt als positiv. (Quelle: AVK)

8. Composites-Markterhebung

Markt für Faserverstärkte Kunststoffe entwickelt sich positiv

Die Geschäftslage im Markt für Faserverstärkte Kunststoffe ist weltweit sehr gut. Das finden die Befragten der 8. Marktstudie zu Composites, den der Verband Composites Germany durchführt. Demnach verschieben sich allerdings die Wachstumstreiber. mehr...

30. Januar 2017 - News

Solvay baut Compoundieranlage in Mexiko

Polyamide

Solvay baut Compoundieranlage in Mexiko

Eine Compoundieranlage für Polyamide mit einer Jahreskapazität von 10.000 Tonnen entsteht derzeit in Mexiko. Solvay ist der Bauherr und will dort ab dem dritten Quartal 2017 die nordamerikanischen Kunden aus Automobil- und Konsumgüterindustrie beliefern. mehr...

27. Oktober 2016 - News

Mit Haihaut-Oberflächen gegen den Luftwiderstand

Durch Formschäumen und Hochdruck-RTM zum funktionsintegrierten Sandwich-Bauteil

Mit Haihaut-Oberflächen gegen den Luftwiderstand

Der Ansatz, automobile Strukturbauteile in Sandwich-Bauweise aus einem leichten Kern und Decklagen aus faserverstärktem Composite-Material darzustellen, führte in der Vergangenheit zu vergleichsweise höheren Kosten als eine Lösung aus Aluminium. Ein Kooperationsprojekt nahm sich vor, dies zu ändern und entwickelte ein Sandwich-PUR-Demonstratorteil mit einer Haihaut-Oberfläche. Mittels Formschäumen lassen sich komplexere dreidimensionale Sandwich-Strukturen aus Polyurethan erzeugen. Im zweiten Schritt erzeugt ein Hochdruck-RTM-Verfahren aus einer Faserstruktur und einem PUR-Matrixsystem die Außenhäute. Mittels Inmold Coating (IMC) gelangt die Haihaut-Struktur dann schließlich auf das Bauteil. Das Ergebnis ist ein im Vergleich zu anderen RTM-Verfahren günstig hergestellter Leichtbau-Heckflügel mit geringem Luftwiderstand. mehr...

12. Oktober 2016 - Fachartikel

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