Additive Fertigung

Mit 550 Ausstellern ist die Messe Formnext - jetzt im vierten Durchgang - kräftig gewachsen. Und erstmals stellt die Messe im Rahmen der Plattform AM4U (Additive Manufacturing for You) Anwendungen und Möglichkeiten der additiven Fertigung in der Bauindustrie vor. (Bildquelle: Mesago)

Additive Fertigung

Messe Formnext: mit 550 Ausstellern kräftiges Wachstum

Mehr als 550 Aussteller, 17 % mehr als im vergangenen Jahr, werden zur kommenden, der vierten Messe Formnext vom 13. bis 16. November 2018 in Frankfurt/Main kommen. Die Formnext ist eine Fachmesse für additive Fertigungstechniken. Veranstalter ist Mesago Messe Frankfurt mit Sitz in Stuttgart. mehr...

5. Oktober 2018 - News

BU7: Lasergesintertes TPU als digitales 3D-Druck-Material, Luvosint TPU X92A (Bildquelle: Lehvoss Group)

3D-Druckfähigkeit technischer Kunststoffe und Konsequenzen für die Praxis

Bauteileigenschaften wie im Spritzguss

Generative Fertigungstechnologien haben in vielen Unternehmen einen festen Platz eingenommen. Um belastbare Formteile mit diesen Verfahren zu fertigen, spielt das eingesetzte Material eine große Rolle. Die Anwender müssen bei der Polymerauswahl umdenken und sich von dem Wunsch verabschieden, mit Standardspritzgussmaterial belastbare Bauteile druckenzu können. Die bei der additiven Fertigung eingesetzten Werkstoffe müssen für den 3D-Druck ausgelegt sein, erst dann sind Qualitäten erreichbar, wie sie aus dem Spritzguss bekannt sind. mehr...

25. September 2018 - Fachartikel

Freeformer, AKF

Industrielle additive Fertigung von Funktionsbauteilen mit dem Kunststoff-Freiform-Verfahren

Die Erfahrungen mit dem Freeformer und Arburg Kunststoff-Freiformen (AKF) von Arburg, Loßburg, belegen, dass sich das offene System neben Prototyping besonders für die industrielle additive Fertigung von Funktionsbauteilen eignet. Auf der Messe MSV, die vom 1. bis 5. Oktober 2018 in Brünn, Tchechien, stattfindet, fertigt der Freeformer additiv eine Förderschnecke für Haustier-Futterautomaten. mehr...

12. September 2018 - Produktbericht

Das automatische Nesting der Software ermöglicht das effiziente Packen des Bauraums innerhalb weniger Minuten. (Bildquelle: Core Technologie)

4D_Additive

Software optimiert die Verfahren im Additive Manufacturing

Mit der neuesten Version der Additive-Manufacturing-Software 4D_Additive sorgt Core Technologie, Mömbris, für optimierte additive Verfahrensabläufe. Das Tool verfügt über Schnittstellen zum unabhängigen Lesen aller gängigen CAD-Formate und eigens entwickelte Zusatzfunktionen. Die Software verfügt über einen Geometrie-Kernel mit 3D-Datenanalyse- und Reparatur-Tools sowie direkten Modellierungs- und Offset-Funktionen auf Basis des Exact B-Rep. mehr...

9. August 2018 - Produktbericht

Die Entwicklungsabteilung von Riegler nutzt die selbst gedruckten Prototypen, vor allem wenn es um komplexe Systemkomponenten geht – hier ein 3D-gedruckter Kassettendeckel in grauem Kunstharz bei einer Auflösung von 25 Mikron. (Bildquelle: Formlabs)

Produktentwicklung / Spritzgießen

Interner 3D-Druck beschleunigt Entwicklung und Konstruktion

Als Systemlieferant für medizintechnische Systeme übernimmt der Kunststoffverarbeiter Riegler die Entwicklung und Herstellung von medizintechnischen Baugruppen. Bis vor kurzem beauftragte das Unternehmen externe Dienstleister mit der Herstellung der dafür benötigten Prototypen. Jetzt hat sich der Kunststoffverarbeiter eigene 3D-Drucker angeschafft. Dadurch konnte er die Produktentwicklung stark beschleunigen und verbessern. Eine weitere positive Auswirkung ist: Die gedruckten Prototypen geben den Produktentwicklern wie auch den Kunden mehr Sicherheit bei den Entscheidungen. mehr...

20. Juli 2018 - Fachartikel

Im Rahmen eines Forschungsvorhabens wurde das Langzeitverhalten von additiv hergestellten Bauteilen systematisch untersucht. (Bildquelle: SKZ)

Mechanische Langzeitstabilität

Prüfung und Bewertung des mechanischen Langzeitverhaltens von additiv gefertigten Kunststoffbauteilen

Additive Fertigungsverfahren, insbesondere das Lasersinter und Strangablegeverfahren, etablieren sich zunehmend bei der industriellen Produktion von Kunststoffbauteilen. Voraussetzung für einen Einsatz als vollwertiges Fertigungsverfahren ist die Kenntnis des kurz- und langzeitigen Verhaltens der Bauteile. Zur sicheren Bauteildimensionierung ist die Kenntnis der mechanischen Langzeiteigenschaften unabdingbar. Das SKZ, Würzburg, hat im Rahmen eines kürzlich abgeschlossenen Forschungsvorhabens dieses Grundlagenwissen für das Lasersinterverfahren an PA 12 und für das Strangablegeverfahren an ABS systematisch erarbeitet. mehr...

11. Juli 2018 - Produktbericht

Die Mischung aus Weiterbildung und Informationsautausch (Networking) kam bei den rund 40 Teilnehmer des internationalen Service-Meetings Europa gut an. In der Bildmitte: Eckhard Witte, der Leiter der Servicetechnik. (Bildquelle: Arburg)

Kundendienst / Servicetechnik

Arburg hat seine Servicetechniker weitergebildet

Bei dem internationalen Service-Meeting des Kunststoffverarbeitungsmaschinenbauers Arburg aus Loßburg trafen sich am 19. und 20. Juni 2018 rund 40 leitende Service-Experten des Unternehmens zur Weiterbildung und Informationsaustausch. Die Teilnehmer erhielten einen umfassenden Überblick über Neuheiten und Weiterentwicklungen des Produkt- und Serviceportfolios. mehr...

3. Juli 2018 - News

Der SKZ-Institutsdirektor Prof. Dr.-Ing. Martin Bastian (l.) gratulierte Marc Eckes zu seiner herausragenden Masterarbeit über die Verfahrensoptimierung geschlossenzelliger Schaumstrukturen im Arburg-Freeformer. (Bildquelle: SKZ)

Süddeutsches Kunststoffzentrum

SKZ: Mehr als 300 Besucher kamen zum Netzwerktag – Nachwuchspreis verliehen

Zum Netzwerktag des Süddeutschen Kunststoffzentrums SKZ in Würzburg am 21. Juni kamen mehr als 300 Besucher nach Würzburg. Der Nachwuchspreis des SKZ ging an einen Hochschulabsolventen für seine Masterarbeit zum Thema ‚Verfahrensoptimierung geschlossenzelliger Schaumstrukturen im Arburg Freeformer‘. mehr...

2. Juli 2018 - News

Angenehm atmungsaktiv: Die beinahe vollflächige Perforation der dynamischen Knöchel-/Fuß-Orthese mit Ringverschluss verhindert starke Schweißentwicklung. (Bildquelle: Plus Medica OT)

Gestaltungsfreiheit und Flexibilität bei der Herstellung von Orthesen

Additive Fertigung revolutioniert die Orthopädietechnik

Bei stützenden Orthesen sind Orthopädietechniker meist auf Einzelanfertigungen angewiesen: Formen, Funktionen und Materialstärken müssen individuell auf den Patienten zugeschnitten sein. Bei komplexen Strukturen stoßen traditionelle Verfahren dabei oft an ihre Grenzen. Zudem ist die Herstellung zeit- und kostenintensiv, was dem Wunsch nach schneller Verfügbarkeit entgegensteht. Ein Orthopädietechnik-Unternehmen setzt auf den industriellen 3D-Druck, um diese Anforderungen in Einklang zu bringen. Mithilfe von Fertigungssystemen und Beratungsleistungen eines Technologieanbieters im industriellen 3D-Druck produziert das Unternehmen patientenindividuelle Orthesen, die mit traditionellen Verfahren kaum realisierbar wären. mehr...

28. Juni 2018 - Fachartikel

Eröffnungsfeier in Dublin (von links nach rechts): Michael Lohan, Industrial Development Authority (IDA Ireland); Matthew Holloway, Henkel; Deidre Ledwith, Henkel; Michael Todd, Henkel; Damien English, irischer Minister für Wohnungswesen und Stadtentwicklung; Philipp Loosen, Henkel; Michelle Yewlett, IDA; Jerry Perkins, Henkel. (Bildquelle: Henkel)

Entwicklungszentrum für additive Fertigung

Henkel eröffnet Zentrum für 3D-Druck in Irland

Henkel hat sein neues Innovationszentrum (Innovation and Interaction Center – IIC) für 3D-Druck am Standort in Tallaght bei Dublin, Irland, eröffnet. Das IIC ist das erste einer neuen Generation industrieller Kundenzentren für 3D-Druck-Lösungen von Henkel – und wird das europäische Drehkreuz für Technologiepräsentationen, Demonstrationen, Trainings, Tests und Kundenservice sein. mehr...

27. Juni 2018 - News

Das Versuchsbauteil ist ein Design Element am Lenkrad des e.GO Karts, welches gleichzeitig eine Verschlussfunktion für den Verstellmechanismus der Lenkstange darstellt. (Bildquelle: RWTH)

Direct Polymer Additive Tooling

Polymerwerkzeuge für das Spritzgießen von Kleinserien

Durch den Einsatz additiv gefertigter Polymerwerkzeuge können Kostenpotentiale erschlossen werden, die auch kleinste Serien im Spritzgießen wirtschaftlich abbildbar machen. Dem Anwender kommt die schnelle Bereitstellungszeit erster Bauteile zusätzlich zu Gute. Aus technologischer Sicht spielt neben der erreichbaren Standzeit vor allem die erreichbare Oberflächenqualität eine entscheidende Rolle. Aus wirtschaftlicher Sicht stellt besonders die erhöhte benötigte Produktionszeit durch längere Kühlphasen eine Begrenzung der Anwendung auf geringe Stückzahlen dar. mehr...

25. Juni 2018 - Fachartikel

Arburg Freeformer unter kontrollierten Bedingungen im qualifizierten Umfeld (Bildquelle: alle Samaplast)

Implantate aus High-End-Materialien wie PCU und Polylactid

Additive Verfahren auf Erfolgskurs

Additive Verfahren eröffnen den Herstellern von Medizinprodukten enorme Potenziale in Hinblick auf Designfreiheit und Time-to-Market-Reduktion. Eine individualisierte, flexible Kleinstserien-Fertigung bis hin zu Losgröße Eins rückt in Blickweite. In der Regel fehlt den Herstellern aber noch die Möglichkeit, ihr Equipment entsprechend zu qualifizieren und Prozesse zu validieren. Ein Schweizer Kunststoffverarbeiter ist hier einen großen Schritt weiter. Er verknüpfte die Anschaffung einer Freiform-Anlage mit umfangreichen Tests an additiv gefertigten Implantaten aus PCU beziehungsweise Polylactid und befindet sich auf gutem Weg zur erfolgreichen Prozessvalidierung. mehr...

25. Juni 2018 - Fachartikel

Großformatiges Doppellaser-System  (Bildquelle: EOS)

P 810, HAT-23

Großformatiges Doppellaser-System und Hochleistungspolymer erfüllen strenge Anforderungen an anspruchsvolle Kunststoffkomponenten

Auf einer Messe stellte das EOS, Fort Worth, USA, kürzlich seine neue EOS P 810-Plattform für den industriellen 3D-Druck im Polymerbereich vor. Diese wurde speziell für die Verarbeitung des neuen Hochleistungs-Werkstoffes HT-23 von ALM konzipiert. Die in enger Zusammenarbeit mit Boeing entwickelte Hochtemperaturlösung ist auf die industriespezifischen Anforderungen nach anspruchsvollen Bauteilen zugeschnitten. Mit einem Bauvolumen von 700x380x380mm und zwei 70-Watt-Lasern ermöglicht das System die Fertigung von großen Bauteilen. Damit wurde diese Technologielösung insbesondere für die Luft- und Raumfahrt entwickelt, eignet sich jedoch darüber hinaus auch für andere Industrien. mehr...

22. Juni 2018 - Produktbericht

3D-gedruckte Kunststoff-Greifer aus einem tribologisch optimierten Kunststoff schrauben Deckel auf Flaschen oder Dosen. Ihr Vorteile: Sie sind wesentlich schneller verfügbar als gefräste Aluminium-Greifer, viel preiswerter, erheblich leichter sowie schmier- und wartungsfrei. (Bildquelle: Igus)

3D-Druck als Dienstleistung

Schnellere Produktwechsel mit Kunststoff-Greifern aus dem 3D-Drucker

Greifer für Verpackungsmaschinen, die zum Beispiel Deckel auf Cremedosen setzen, sind meist auf ein einziges Format beschränkt. Bei einem Produktwechsel dauert es deshalb oft Wochen, bis der neue, passende Greifer gefertigt ist. Greifer aus einem tribologisch optimierten Spezial-Kunststoff – gefertigt mit einem 3D-Drucker – sind dagegen wesentlich schneller geliefert und kostengünstiger. Zudem sind diese Greifer verschleissfest sowie schmier- und wartungsfrei. mehr...

28. Mai 2018 - Fachartikel

Diese 3D-gedruckte Montage-Vorrichtung für Räder wurde bislang für 800 Euro eingekauft. Jetzt wird sie für 21 Euro gedruckt. Zudem sank die Entwicklungszeit von 56 auf 10 Tage. (Bildquelle: Ultimaker)

„Do It Yourself“ erhöht die Produktionsleistung

3D-Drucker beschleunigen Beschaffung von Montagehilfen

Das portugiesische Volkswagen-Werk in der Nähe von Lissabon fertigt jährlich etwa 100.000 Autos – Modelle wie den Scirocco und den Sharan. Mithilfe von mehreren 3D-Druckern hat das Werk einen mehr als lästigen Engpass in der Produktion beseitigt und die Effizienz gesteigert: Fertigungs-Hilfsmittel wie Werkzeuge müssen jetzt nicht mehr langwierig extern beschafft werden, sondern werden selbst im Werk über Nacht hergestellt. mehr...

3. Mai 2018 - Fachartikel