Additive Fertigung mit medizinisch zugelassenen Originalmaterialien

Kunststoff-Freiformen für die Medizintechnik

Das Kunststoff-Freiformen mit dem Freeformer ist neben dem Prototyping besonders für die industrielle additive Fertigung funktionsfähiger Bauteile ausgelegt. Ein Vorteil gegenüber anderen additiven Verfahren ist, dass sich Kunststoffgranulate verarbeiten lassen, wie sie auch für das konventionelle Spritzgießen eingesetzt werden. Das ermöglicht den Einsatz qualifizierter Originalmaterialien und eröffnet neue Möglichkeiten auch in der Medizintechnik und im Humaneinsatz. mehr...

Additive Fertigung

Die Photopolymermaterialien von BASF für moderne Fertigungsanwendungen sind für den frühen Entwicklungszugang in der neuen WAV-Technologie qualifiziert. (Bildquelle: BASF)

Materialien für neue 3D-Drucktechnologie

BASF und Paxis arbeiten gemeinsam an WAV-Technologie

BASF 3D Printing Solutions, Heidelberg, stattet Paxis, Crystal Lake, USA, mit additiven Fertigungsmaterialien für ihre neue WAV-Technologie aus. Das Verfahren befindet sich derzeit in der Entwicklung und ist auf die Bedürfnisse additiver Fertigungsanwender, fortschrittlicher Fertigungs- und traditioneller Fertigungsmärkte zugeschnitten. Der WAV-Prozess (Wave Applied Voxel) wurde aus der Perspektive von Endnutzern entwickelt, um Probleme mit eingeschlossenem Volumen innerhalb der aktuellen, auf flüssigem Harz basierenden Technologien zu lösen. mehr...

21. Mai 2019 - News

Henkel kauft US-amerikanisches Unternehmen für 3D-Druck. (Bildquelle: Henkel)

Portfolio in der additiven Fertigung stärken

Henkel kauft US-Unternehmen für 3D-Druck

Henkel, Düsseldorf, hat die Molecule Corporation mit Hauptsitz in Concord, USA, gekauft. Das in Privatbesitzt befindliche Unternehmen bietet Produktinnovationen in der additiven Fertigung und industriellen Inkjet-Lösungen. mehr...

16. Mai 2019 - News

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Linear Handling des Prototypen Clean Vision. (Bildquelle: Kumovis)

Neuartiges Reinraumkonzept

Additive Fertigung von Implantaten unter Laminarflowatmosphäre

Implantate werden direkt in den menschlichen Körper eingebracht und unterliegen vielen Normen und Richtlinien unter anderem hinsichtlich Sauberkeit und Biokompatibilität. Die additive Fertigung bietet viele Möglichkeiten, um Implantate individuell herzustellen. Allerdings reicht es nicht aus, einen 3D-Drucker in einen Reinraum zu stellen und der Herstellprozess genügt den Anforderungen. Ein Hersteller von 3D-Druckern und ein Hersteller von Reinräumen haben ein Konzept entwickelt, das diesen Ansprüchen genügt. mehr...

14. Mai 2019 - Fachartikel

(Bildquelle: Universität Leoben)

Duktile und biokompatible Photopolymere

Generative Fertigung von transparenten kieferorthopädischen Zahnschienen

Die Erforschung und Entwicklung von biokompatiblen Harzsystemen für den 3D-Druck eröffnet die Möglichkeit der digitalen Fertigung komplexer und auf den Patienten angepasster Medizinprodukte. Die Palette verfügbarer kommerzieller Harze für die Anwendung in der Medizintechnik ist derzeit aufgrund mangelnder Biokompatibilität und der zu geringen Duktilität der Photopolymere stark limitiert. Das erforschte biokompatible Harzsystem basiert auf der photoinduzierten Reaktion von maßgeschneiderten Alkin- und Thiol-Monomeren und lässt sich durch Stereolithographie verarbeiten. Die wesentlichen Vorteile dieser Harze sind, neben der Biokompatibilität, die hohe Duktilität der gebildeten Polymerisate und deren geringer Restmonomergehalt. Im Rahmen der Forschungen konnte gezeigt werden, dass diese Harzsysteme die direkte Herstellung von transparenten Zahnschienen durch Stereolithographie erlauben. mehr...

10. Mai 2019 - Fachartikel

Die Formnext Start-up Challenge wird in diesem Jahr bereits zum fünften Mal ausgetragen. (Bildquelle: Mathias Kutt, Mesago)

Wettbewerb für junge Unternehmen im Bereich Additive Fertigung

Formnext Start-up Challenge: Bewerbungen bis zum 30. Juni möglich

Ob neue 3D-Drucker, innovative Materialien oder Software-Lösungen, die den Markt aufmischen: Die internationale Formnext Start-up Challenge zeichnet in diesem Jahr bereits zum fünften Mal junge Unternehmen mit neuartigen und tragfähigen Geschäftsideen aus dem Bereich der Additiven Fertigung (AM) aus. Ab sofort können sich Unternehmen, die nicht älter als fünf Jahre sind, bewerben. mehr...

6. Mai 2019 - News

Space A

Neue schneckenextrusions-basierte Anlagenserie zur Additiven Fertigung

Space A von Yizumi, Aachen, ist der Name einer auf der Schneckenextrusion basierenden und nach dem additiven Verfahren fertigenden Anlagenserie. mehr...

25. April 2019 - Produktbericht

Faltenbälge, wie sie typischerweise in der Autotür zum Schutz der Verkabelung zu finden sind. (Bildquelle: 1zu1)

Einsatz von 3D-gedruckten Werkzeugen

Im Expresstempo zu Gummi- und Silkonteilen

Es gibt viele gute Gründe, warum elastische Materialien bei der Fahrzeugentwicklung zum Einsatz kommen: Eine bestimmte Funktion, eine besondere Haptik oder außergewöhnliche Optik sind einige davon. Ein Fertigunsspezialist produziert mit 3D-gedruckten Werkzeugen schnell und präzise Elastomerbauteile aus Gummi und Silikon. mehr...

23. April 2019 - Fachartikel

In Bologna werden auch Praxisbeispiele für die Einsatzmöglichkeiten des Freeformers in der Medizintechnik gezeigt. (Bildquelle: Arburg)

Arburg-Seminar an der Universität Bologna

Additive Fertigung in der Medizintechnik

Am 23. Mai 2019 veranstaltet Arburg Italien an der Universität Alma Mater Studiorum in Bologna erstmals ein Seminar zum Thema „Additive Manufacturing in Medical Technology“. Prof. Maurizio Fiorini, Mattia Mele und Prof. Luca Tomesani von der Universität Bologona referieren über ihre Erfahrungen mit dem Freeformer und stellen Anwendungen sowie das neue Kompetenzzentrum für Industrie 4.0 vor. Experten von Arburg berichten über Neuheiten zum Kunststoff-Freiformen sowie aktuelle Anwendungen und Trends in der Medizintechnik. mehr...

18. April 2019 - News

Die additiv gefertigten Ersatzteile erfüllen die Kriterien, die Premiummarken an Bauteile im sichtbaren Bereich stellen. (Bildquelle: Daimler Buses, EOS)

Großer Omnibus-Hersteller setzt auf additive Fertigung

Ersatzteile für Busse aus dem 3D-Drucker

Ein weltweit tätiger Hersteller von Omnibussen verwaltet derzeit über 300.000 aktive Ersatzteile, von denen eine Vielzahl auf Lager gehalten werden. Um die Ersatzteil-Organisation dem tatsächlichen Bedarf anzupassen und die Lieferzeiten zu verkürzen, setzt der Hersteller nun vermehrt auf die additive Fertigung von Ersatzteilen aus Kunststoffen und Metall. Mittelfristig sollen zudem die analogen Bauteile vollständig digitalisiert werden, um das gesamte Ersatzteilgeschäft effizienter zu gestalten. mehr...

16. April 2019 - Fachartikel

Kombination von  3D-Druck mit dem Bewegungssystem einer Werkzeugmaschine (Bildquelle: Fraunhofer IWU)

Screw Extrusion Additive Manufacturing

Highspeed-3D-Drucker für Hochleistungskunststoffe

Das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik, Chemnitz, hat mit Seam (Screw-Extrusion-Additive-Manufacturing) ein System und Verfahren entwickelt, das im Vergleich zum herkömmlichem 3D-Druck acht Mal schneller ist. mehr...

16. April 2019 - Produktbericht

Die Cloud untesrtützt 3D-Druck-Workflows (Bildquelle: Ultimaker)

Ultimaker Cloud

Zukunftsfähige Cloud-Plattform zur Unterstützung von 3D-Druck-Workflows

Ultimaker, Geldermalsen, Niederlande, hat die Plattform Ultimaker Cloud entwickelt, die den professionellen 3D-Druck-Workflow unterstützt. mehr...

5. April 2019 - Produktbericht

Das Exoskelett Paexo Thumb wird additiv gefertigt. (Bildquelle: Ottobock)

Ergonomisches Arbeiten

Ottobock entwickelt kleinstes Exoskelett

Der Prothesen- und Orthesenhersteller Ottobock, Berlin, stellt das kleinste Exoskelett der Welt vor. Das passive Exoskelett Paexo Thumb dient zur Entlastung des Daumens bei täglich wiederkehrenden Arbeiten, wie clipsen, stecken oder stopfen bei Montageprozessen. Für die Entlastung des Handgelenks beim Heben und Halten schwerer Gegenstände gibt es das Paexo Wrist. mehr...

3. April 2019 - News

In Ann Arbor im Bundesstaat Michigan hat der Chemiekonzern Wacker sein erstes Aceo Open Print Lab in den USA in Betrieb genommen. Die Einrichtung verfügt über zwei 3D-Drucker, die Silicone nahezu beliebiger Härte und in jeder nur erdenklichen Farbe drucken können. (Bildquelle: Wacker)

Druckdienstleistungen und Schulungen zum Thema 3D-Druck mit Silikonkautschuk

Aceo betreibt Open Print Lab in den USA

Sein erstes Aceo Open Print Lab hat der Münchner Chemiekonzern Wacker in den USA in Betrieb genommen. Es befindet sich im Wacker Forschungs- und Entwicklungszentrum für Silikone in Ann Arbor, Michigan. Mit den dortigen 3D-Druckern können Silikonkautschuke in unterschiedlichen Härtegraden und Farben verarbeitet werden. Eine ähnliche Einrichtung betreibt der Chemiekonzern bereits in seiner Aceo-Zentrale im oberbayerischen Burghausen. Mit der Eröffnung eines Drucklabors in den USA reagiert das Unternehmen auf die stark wachsende Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen im Bereich der additiven Fertigung auf dem nordamerikanischen Kontinent. Die Einrichtung bietet nicht nur Druckdienstleistungen, sondern auch praxisorientierte Schulungen zum Thema 3D-Druck mit Silikonkautschuk. mehr...

27. März 2019 - News

Bre3D-Award: Die von Materialise gestalteten und gedruckten Trophäen. (Bildquelle: Materialise)

Preis von Bremer Senator, Airbus und Materialise ausgelobt

Bre3D: Bremer 3D-Druck-Projekte ausgezeichnet

Erstmals wurden in Bremen die Bre3D-Awards verliehen. Ausgezeichnet wurden Projekte von innovativen Entwicklungsteams aus der Bremer Wirtschaft und Forschung. Der Wettbewerb, den der Bremer Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Martin Günthner, in Kooperation mit Airbus und Materialise ausgeschrieben hatte, soll die Entwicklung Bremens zu einem Hotspot additiver Fertigung in Deutschland unterstreichen sowie den 3D-Druck in der Region fördern. Materialise, ein weltweit führender Anbieter von 3D-Druck-Software und -Dienstleistungen mit Standort in Bremen, war Mitglied in der Jury, produzierte die Preise und stiftete Gutscheine für Produktionskapazitäten für die Gewinner in den sechs Hauptkategorien. mehr...

27. März 2019 - News

Mit 550 Ausstellern ist die Messe Formnext - jetzt im vierten Durchgang - kräftig gewachsen. Und erstmals stellt die Messe im Rahmen der Plattform AM4U (Additive Manufacturing for You) Anwendungen und Möglichkeiten der additiven Fertigung in der Bauindustrie vor. (Bildquelle: Mesago)

Auftaktveranstaltung im September 2020 in Shenzhen

Erstmals Formnext und PM South China

Die Formnext und PM South China findet erstmals vom 9. bis 11. September 2019 im Shenzhen World Exhibition and Convention Center statt. Die Messe hat die Schwerpunkte Additive Manufacturing und die Pulver- und Materialindustrie. Vor dem Hintergrund der rasanten Entwicklung beider Branchen in China eröffnet die Fachmesse Anbietern und Anwendern umfassende Geschäftsmöglichkeiten in den Bereichen moderne Werkstoffe und innovative Produktionsverfahren. mehr...

26. März 2019 - News

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