Produktentwicklung

Holographische Sensorsysteme können heute schon interferometrisch präzise Messungen innerhalb anspruchsvoller Mehrachssysteme durchführen. Mit den Entwicklungen des neuen Forschungsprojekts werden erstmals auch interferomertrische Absolutmessungen möglich – das fehlende Puzzlestück zur optischen Koordinatenmessmaschine. (Bildquelle: Holger Kock/ Fraunhofer IPM)

Miame

Optisches Koordinatenmessgerät für die Produktionslinie

und das Fraunhofer IAF, Freiburg, gemeinsam mit dem Lehrstuhl „Optische Systeme“ der Universität Freiburg das weltweit erste optische Koordinatenmessgerät zur vollflächigen Vermessung großer Objekte im Metermaßstab entwickeln werden. Mit dem System sollen Bauteile in der Produktionslinie schnell und mit Genauigkeiten im Sub-Mikrometerbereich vermessen werden. Koordinatenmessgeräte prüfen die Maßhaltigkeit von Bauteilen mit sehr hoher Präzision. mehr...

27. August 2020 - Produktbericht

Gut gekühlt: Eine trockene Kunststoffprobe vor der Düse; die Einspannung ist vereist (Bildquelle: Fraunhofer LBF)

Kunststoffprüfung

Ohne Thermokammer: Kunststoffe dynamisch auch bei tiefen Temperaturen prüfen

Kunststoffe verhalten sich temperatur- und dehnratenabhängig. Entsprechend wichtig ist es bei der Auslegung von Bauteilen, das Verhalten des verwendeten Kunststoffs nicht nur bei Laborbedingungen, sondern unter den späteren Einsatzbedingungen zu kennen. Es gilt, das gesamte Spektrum der möglichen Temperaturen zu berücksichtigen. Das Fraunhofer LBF, Darmstadt, hat zu diesem Zweck die dynamischen Testmöglichkeiten am institutseigenen Schnellzerreißer mit einer Vorrichtung erweitert, die es ermöglicht, Kunststoffe auch bei tiefen Temperaturen – validiert sind bis -40 °C – ohne Thermokammer zu prüfen. mehr...

25. August 2020 - Produktbericht

Das MES unterstütze das Forschungsprojekt mit Datenerfassung und Fertigungssteuerung (Bildquelle: TU Darmstadt)

Hydra

Forschungsprojekt PHI-Factory erfolgreich abgeschlossen

Im Rahmen des Forschungsprojekts PHI-Factory konnte das MES Hydra von MPDV, Mosbach, zeigen, dass die Interoperabilität mit den unterschiedlichsten Systemen für ein modernes Fertigungsumfeld zur Grundausstattung gehört. Das zentrale Ziel des Forschungsprojektes war es, technische und organisatorische Lösungen zu entwickeln, mittels derer Industriebetriebe als energieflexibles, aktives Regelelement zeitgleich Energiekosten einsparen und einen Beitrag zur Stabilisierung des Stromnetzes liefern können. mehr...

21. August 2020 - Produktbericht

In der auf die Elektrolyse folgenden Fermentation wird Ameisensäure zu einem wertschöpfenden terpenoiden Farbstoff umgesetzt. (Bildquelle: Fraunhofer IGB)

Forschungsprojekt CELBICON

CO2 als Farbstoffgrundlage

Das Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB, Straubing, hat mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie in dem von der EU geförderten Projekt CELBICON einen neuen Weg verfolgt, um das Treibhausgas CO2 als Rohstoff für Chemikalien nutzbar zu machen. Durch eine Kombination von elektrochemischer und biotechnologischer Umwandlung gelang es den Forschern, aus dem aus Luft adsorbierten Treibhausgas einen wertschöpfenden terpenoiden Farbstoff herzustellen. mehr...

20. August 2020 - News

In einem gemeinsamen Forschungsvorhaben wurden mit Flüssigschmierstoffen gefüllte Mikrokapseln entwickelt, die bei mechanischer Beanspruchung aufbrechen und den Schmierstoff bedarfsgerecht freisetzen. (Bildquelle: SKZ)

Selbstschmierende Verbundwerkstoffe

Selbstschmierende Verbundwerkstoffe: längere Lebensdauer durch bedarfsgerechte Schmierung

Hohe Reibungskräfte sind eine der häufigsten Ursachen für Schadensfälle bei tribologisch beanspruchten Kunststoffbauteilen. Reibungsminderung und Verschleißschutz sind wesentliche Aufgabenstellungen zur Verlängerung der Lebensdauer der eingesetzten Bauteile. Die reibungsmindernden Additive, die derzeit für die Einarbeitung in Kunststoffbauteile zur Verfügung stehen, beschränken sich überwiegend auf Trockenschmierstoffe. Ziel der Untersuchungen eines gemeinsamen Forschungsvorhabens des SKZ, Würzburg, und dem Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP, Potsdam, war es daher, auch den Einsatz von flüssigen und pastösen Schmiermitteln zu ermöglichen. mehr...

19. August 2020 - Produktbericht

Elektrogesponnenes Vlies mit gerichteten Polymerfasern. (Bildquelle: Innovent)

Forschung für die Medizin

Sehnen und Bänder mit elektrogesponnenem Vlies rekonstruieren

Neue Möglichkeiten zur Regeneration von Sehen und Bändern wurden in Kooperation von deutschen und italienischen Wissenschaftlern untersucht. Denn Sportunfälle und der demografische Wandel steigern die Nachfrage nach neuen Materialien. Dem Team ist es gelungen elektrogesponnene Vliese mit hochgerichteten Fasern zu generieren, die eine geeignete Basis für Ersatzmaterialien für Sehnen und Bänder darstellen. Durch die zusätzliche Plasmabehandlung des Materials konnte die Zellbesiedelung und das Ausbilden von Gewebestrukturen noch weiter verbessert werden. mehr...

13. August 2020 - News

Alle Schutzhandschuhe aus der Produktreihe sind nach CE-Kategorie III gegen irreversible Risiken zertifiziert, in diesem Fall gegen Korrosion. Und alle bieten Schutz vor Mikroorganismen und Chemikalien, einige auch vor Viren. (Bildquelle: Showa)

EBT

Kein zusätzlicher Abfall durch Einweghandschuhe

Schutzhandschuhe für den Einmalgebrauch sind in vielen Bereichen der Arbeitswelt unabdingbar. Dies wird gerade in Zeiten der Corona-Pandemie besonders deutlich. Die Nachfrage nach Einmalschutzhandschuhen ist in den letzten Monaten weltweit exponentiell gestiegen. Nun führt der gestiegene Verbrauch von Einwegprodukten aktuell dazu, dass weltweit Tausende von Tonnen zusätzlicher Plastikmüll produziert werden. Und so wird aus der Corona-Krise schnell eine Umweltkrise.  mehr...

7. August 2020 - Produktbericht

Ein Faserband wird mit UV-Licht beleuchtet. Selbst wenn der Anteil markierter recycelter Fasern so gering ist, dass er – wie hier im Bild – nicht sichtbar erscheint, kann der Sensor ihn erfassen. (Bildquelle: Tailorlux)

Nachweismethode

Nachweismethode für recycelte Kunststofffasern

Textilfasern bestehen größtenteils aus Baumwoll- oder Kunstfasern. Als Ausgangsstoff für Kunstfasern aus Polyester wird meistens Virgin-PET verwendet. Aus den Polyesterfasern von gebrauchten Textilien kann durch ein chemisches Verfahren Recycling-PET hergestellt werden, wobei dessen Qualität genauso hoch ist, wie die des Virgin-PET. Für die Kunststoff- und Textilindustrie ist das rPET deswegen eine Maßnahme, um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. mehr...

5. August 2020 - Produktbericht

Neue Spritzgießmaschine von Arburg wird nun für Lehre und Forschung im Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück eingesetzt. Darüber freuen sich (von rechts:) Prof. Dr.-Ing. Thorsten Krumpholz; Michael Sperling; M. Sc. Philipp Land; Ralf Schwegmann; Dipl.-Ing. Holger Plegge; Prof. Dr.-Ing. Rainer Bourdon. (Foto: Hochschule Osnabrück / Dirk Bröker)

Forschung für die Praxis

Neue Spritzgießmaschine von Arburg an der Hochschule Osnabrück

Dem Laborbereich Kunststofftechnik der Hochschule Osnabrück steht eine weitere Spritzgießmaschine der Firma Arburg aus Loßburg für Lehr- und Forschungszwecke zur Verfügung. mehr...

24. Juli 2020 - News

PET aus Flaschenmahlgut wird zu Elektro-, Elektronik-, Isolations- und Akustikbauteilen verarbeitet. (Bildquelle: KUZ Leipzig)

Forschungsprojekt Recyschaum

Upcycling von Rezyklaten aus der Circular Plastics Economy für geschäumte Leichtbauanwendungen

Im Mai startete am Kunststoff-Zentrum Leipzig der Kick-Off des neuen, vom BMWi geförderten Projekts Recyschaum. Wie schon der Name anklingen lässt, verbindet es die Themen Recycling und Schaum. Motivation für das Projekt sind europäische Richtlinien, die eine deutliche Steigerung beim Einsatz von Recyclingmaterial fordern. Die praktische Umsetzung jedoch liegt in der Hand der Unternehmen. mehr...

23. Juli 2020 - Produktbericht

Weniger CO2, weniger Plastikmüll, weniger Erdöl-Verbrauch: Das ist sowohl ökonomisch als auch ökologisch ein lohnenswertes Ziel. (Bildquelle: Tinby)

Repurpose

Forschungsprojekt: Recycling von Polyurethan

Polyurethan ist Bestandteil vieler Gegenstände des täglichen Lebens und spielt eine wichtige Rolle bei der Energieeinsparung und der Gewinnung elektrischer Energie aus erneuerbaren Energiequellen. Allerdings werden Bestandteile aus PU am Ende ihrer Lebensdauer gegenwärtig auf der Mülldeponie entsorgt. Eine praktikable Möglichkeit, die Grundelemente des Kunststoffs zurückzugewinnen, gibt es bislang nicht. Der PUR-Hersteller Tinby, Søndersø, Dänemark, will das mit seinen Partnern jetzt ändern. mehr...

17. Juli 2020 - Produktbericht

Trotz Minustemperaturen kommt man beim Ski- und Snowboardfahren leicht zum Schwitzen. Hightech-Kleidung soll hier Abhilfe schaffen. (Bildquelle: VIAR PRO studio - stock.adobe.com)

Kleidung für Spitzenleistungen

Polymere für die Medizintechnik der Zunkunft

Coole Kleidung für Spitzenleistungen kann weit mehr, als einfach nur gut aussehen: Dank einer Vielzahl von smarten Technologien analysiert High-Tech-Bekleidung heute Körperfunktionen oder optimiert aktiv das Mikroklima. Als Basis dieser neuen Textilien dienen smarte Fasern und biokompatible Verbundwerkstoffe, die als Sensoren, Medikamentenabgabesysteme oder Gewebeersatz auch in der Medizinforschung zu Innovationen beitragen. mehr...

16. Juli 2020 - Fachartikel

Die neue Software-Version zur multiskalaren Materialmodellierung erweitert die Funktionen zur Faserverbundentwicklung über alle Skalen hinweg. (Bildquelle:  E-Xstream)

Digimat 2020

Optimale Nutzung von Verbundwerkstoffen durch Verkettung von Molekulardynamik mit Schadensvorhersage

Kosteneinsparung bei der Entwicklung neuer Verbundwerkstoffe hat für Materiallieferanten und Hersteller, welche Verbundwerkstoffe bestimmen, hohe Priorität. Die Materialentwicklung bleibt jedoch hochkomplex, da jeder Aspekt eines Materialsystems, von der chemischen Zusammensetzung des Harzes bis zum Herstellungsprozess, das endgültige Verhalten beeinflusst. Um diese Komplexität abzudecken, hat E-Xstream Engineering, Luxemburg, Luxemburg,  die Integration seiner Software Digimat um Molekulardynamiksoftware erweitert. mehr...

13. Juli 2020 - Produktbericht

Thermoplastische Blattfeder, hergestellt im T-RTM Verfahren. (Bildquelle: Fraunhofer ICT)

Thermoplastische Composite-Blattfeder

Neue, kostengünstige Leichtbauvariante für die Serienfertigung von Fahrzeugkomponenten

Im Bereich des Motorsports und im Bereich hochwertiger Sportfahrzeuge sind leichte, strukturstabile Bauteile aus duromeren Faserverbundwerkstoffen im Einsatz. Im Resin-Transfer-Moulding-Verfahren können Carbon-Bauteile effizient hergestellt werden. Um Kosten zu sparen und um ein kreislauffähiges Material in solche Anwendungen zu bringen, forscht das Fraunhofer ICT, Pfinztal, an der thermoplastischen Variante des RTM-Verfahrens, dem Thermoplastischen Resin-Transfer-Moulding-Verfahren. mehr...

29. Juni 2020 - Produktbericht

Bauteil mit Stützstruktur (Bildquelle: IKT)

Stützstrukturen

Wasserlösliche, bioabbaubare Stützstrukturen für den 3D-Druck

3D-Druck im Strangablegeverfahren erfreut sich besonders bei Privatanwendern immer stärkerer Beliebtheit. Zur Herstellung komplexer Geometrien werden hierbei Stützstrukturen benötigt, um beispielsweise Überhänge oder Bohrungen fertigen zu können. Um diese mit geringem Aufwand bei gleichbleibend hoher Oberflächenqualität vom Bauteil entfernen zu können, haben sich lösliche Stützstrukturwerkstoffe etabliert, die in schwachen Säuren oder sogar in Wasser vollständig gelöst werden können. mehr...

26. Juni 2020 - Produktbericht