Bio-Elan-Flaschen

Bio-Elan-Flaschen (Bild: A. Umlauf-Sauer)

2021 Polybutylensuccinat (PBS) gehört bislang aufgrund seiner niedrigen Schmelzestabilität nicht zu den Materialien, mit denen Blasformer gern und regelmäßig arbeiten.  Bio-Elan A 101 der Merseburger Firma Exipnos entpuppte sich nun als Game-Changer: Das PBS-Polymer mit einem Schmelzindex (MFI) von 1 g/10min ließ sich „an der Blasformmaschine problemlos zu Rundflaschen verarbeiten“, wie Alexander Umlauf-Sauer, Vertriebsleiter der Sauer GmbH & Co KG lobt: „Das Endprodukt ist weich und von der Haptik eher mit LDPE als mit HDPE zu vergleichen.“ Die Flaschen eigneten sich zum Beispiel „als Einwegbehältnis für Shampoo oder Sonnenmilch, aber auch für mehrfach nutzbare Artikel wie Fahrradtrinkflaschen“.

Der neue Werkstoff und die daraus hergestellten Muster sind erste Resultate des im September gestarteten „Regionalen unternehmerischen Bündnisses zum Aufbau von Wertschöpfungsketten für technische Biokunststoffe in Mitteldeutschland – Rubio“. Das unter der Regie von Exipnos stehende Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 12 Millionen Euro gefördert. Weitere fünf Millionen Euro investieren die 18 beteiligten Firmen und Forschungseinrichtungen, zu denen auch die Sauer GmbH & Co. KG aus Neustadt bei Coburg gehört.

 

Quelle: Expinos

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