Lanxess hat heute im europäischen Kapitalmarkt eine Hybridanleihe mit einem Volumen von 500 Mio. EUR begeben. Die Erlöse will das Unternehmen für die Finanzierung der Übernahme von Chemtura verwenden. (Bildquelle: Dmitry-Koksharov – Fotolia.com)

Lanxess hat heute im europäischen Kapitalmarkt eine Hybridanleihe mit einem Volumen von 500 Mio. EUR begeben. Die Erlöse will das Unternehmen für die Finanzierung der Übernahme von Chemtura verwenden. (Bildquelle: Dmitry Koksharov – Fotolia.com)

Die erste Hybridanleihe in der Unternehmensgeschichte von Lanxess, Köln, hat eine Laufzeit von 60 Jahren und einen Zinskupon von 4,5 Prozent. Sie wird an der Luxemburger Wertpapierbörse mit einer nominalen Stückelung von 1.000 EUR gelistet. Die erste reguläre Rückzahlungsoption kann der Spezialchemie-Konzern im Juni 2023 ausüben. Die Hybridanleihe ist nachrangig gegenüber anderen Finanzverbindlichkeiten von Lanxess.

Finanzierung der Chemtura-Übernahme sichergestellt

Mit den drei seit September begebenen Anleihen haben wir nun die Finanzierung für die geplante Übernahme von Chemtura zügig sichergestellt. Im Sinne unserer soliden Finanzierungsstrategie hatten wir dabei stets unser Investment Grade Rating im Blick“, sagte Oliver Stratmann, Leiter des Bereichs Treasury und Investor Relations bei Lanxess. Die Hybridanleihe wurde so ausgestaltet, dass die Ratingagenturen sie zu 50 Prozent als Eigenkapital bewerten.

(dl)

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