Getränkeflaschen

Pepsico setzt bei seinen Getränkeflaschen künftig ausschließlich auf rPET. (Bild: Richard Villalon - adobe.stock.com)

Früher als geplant polt das Getränkeunternehmen sein gesamtes Flaschensortiment auf Richtung Nachhaltigkeit. So werden Getränkeflaschen ausschließlich aus 100 % rPET bestehen. Damit ist Deutschland das erste Land, in dem der Hersteller komplett auf rPET bei Flaschen umstellt. Das gilt ebenfalls für alle unternehmenseigenen und Franchise-Betriebe. Ab 2022 können so rund 28.500 t CO2 jährlich eingespart werden.

Gesamtes Sortiment auf rPET umgestellt

Im Oktober letzten Jahres hatte das Unternehmen angekündigt, bis Ende 2021 als erstes Getränkeunternehmen in Deutschland ausschließlich auf rPET in seinen gesamten Getränkeflaschen der kohlensäurehaltigen Getränkemarken zu verwenden. Nach eigenen Angaben hat man diese Zielvorgabe nun 100 Tage früher als geplant erreicht. Das betrifft sämtliche Carbonated Softdrink (CSD)-Getränkemarken, einschließlich Pepsi, Pepsi Max und Schwip Schwap. Bereits im April wurde das gesamte Lipton Ice Tea-Sortiment auf rPET umgestellt.

Den Materialeinsatz reduzieren und die Transformation in der Getränkeindustrie anstoßen

Pepsi-Flasche
Sämtliche CSD-Getränkemarken, einschließlich Pepsi, Pepsi Max und Schwip Schwap, wurden nun 100 Tage schneller auf 100 % rPET umgestellt. Bild: Pepsico Deutschland)

Um die Vision einer zirkulären Kreislaufwirtschaft zu verwirklichen, investiert der Getränkehersteller auf dem deutschen Markt 7 Mio. Euro und spart so 15.000 t Neuware an Kunststoffen pro Jahr ein. Das Unternehmensengagement ist angelehnt an die freiwillige Recycling-Kunststoffkampagne der Europäischen Kommission, die sicherstellen soll, dass bis 2025 10 Mio. t recycelte Kunststoffe zur Herstellung neuer Produkte auf dem EU-Markt verwendet werden. Im Rahmen der eigenen Nachhaltigkeitsagenda Pep+ will man dieses Ziel weltweit unterstützen. Dazu soll bis 2030 die Menge an unbehandeltem Kunststoff pro Portion im gesamten Lebensmittel- und Getränkeportfolio um 50 % reduziert werden.

„Wir möchten mit gutem Beispiel vorangehen und so die Transformation innerhalb der Getränkeindustrie anstoßen. In diesem Jahr sind wir der Vision einer zirkulären Kreislaufwirtschaft, mit maximalem Recycling von Flasche zu Flasche, ein Stück nähergekommen“, sagt Kai Klicker-Brunner, Head of Public Policy Pepsico Dach.

rPET als Brückentechnologie für nachhaltigere Produkte

„Wir bei Pepsico sind der Überzeugung, dass keine einzelne Organisation oder Branche das Problem der Kunststoffabfälle allein lösen kann. Aus diesem Grund arbeiten wir gemeinsam mit den Regierungen dieser Welt und anderen Unternehmen an innovativen Lösungen für die Umwelt. Dabei ist rPET eine Brückentechnologie auf dem Weg zu einer Welt in der eine PET-Flasche niemals Abfall wird. Dafür arbeiten wir an weiteren innovativen Projekten.“

Das Unternehmen hat sich jüngst dem Pulpex Konsortium globaler Konsumgüterunternehmen angeschlossen, um die weltweit erste recycelbare Papierflasche weiterzuentwickeln und zu verbreiten. Als Teil der Naturall Bottle Alliance arbeitet man beispielsweise an biobasiertem PET. Zusammen mit dem Partner Danimer Scientific, bringt das Unternehmen die Erforschung neuer flexibler Verpackungsmaterialien voran, indem sie gemeinsam biologisch abbaubare Harze entwickeln, die den Anforderungen an nachhaltige Verpackungen entsprechen.

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