JAS 39 Gripen, Frontscheibe aus PLEXIGLAS® GS 249 gereckt

Zu den Anwendungen von Plexiglas GS 249 stretched in der Luftfahrtindustrie gehören auch Windschutzscheiben von Jets. (Bildquelle: Evonik)

Den Baubeginn für die Reck- und Polieranlage am Standort Weiterstadt hat Evonik, Essen, am 2. März 2017 mit Grundsteinlegung gefeiert. Der Konzern investiert dazu einen zweistelligen Millionen-Euro-Betrag.Sie produziert ab Ende 2017 gereckte Platten aus Polymethylmethacrylat (PMMA) für die Luftfahrtindustrie. Damit führt das Unternehmen den Neubau wie Ende 2016 angekündigt durch.

Die Anlage für gereckte Fliegwerkstoffe aus Plexiglas entsteht in unmittelbarer Nähe zur bestehenden Produktion für gegossene PMMA-Blöcke, die als Vorprodukte des Reckprozesses dienen. Mit der Anlage lassen sich gereckte PMMA-Platten herstellen, die mehr als doppelt so groß sind wie die bisher verfügbaren Formate. Dennoch erfüllen sie die Normen der Luftfahrtindustrie, Mil-P-25690 und EN 4366.

„Mit unserer neuen Anlage liefern wir die größten Platten weltweit mit den geringstmöglichen Dickentoleranzen“, sagt Roland Mickal, Leiter des Marktsegments Transportation von Evonik.

Diese ist die zweite Investition innerhalb weniger Wochen am Standort Weiterstadt: Mitte Februar kündigte Evonik an, eine Produktionsanlage für PMMA-Flachfolien zu bauen.

(dl)

 

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