Dr. Stefan Girschik, CEO Meraxis - Portrait mit Oberkörper

Dr. Stefan Girschik, CEO Meraxis (Bild: Meraxis)

Seit Monaten befinden sich globale Lieferketten im Ausnahmezustand und führen mitunter zu Produktionsausfällen. „Unser Ziel ist es, Beschaffungs- und Logistikprozesse zu digitalisieren und dadurch resilienter zu machen“, sagt Dr. Stefan Girschik, CEO des Schweizer Unternehmens. „Es wird zunehmend äußere Störfaktoren geben. Aber mit den geeigneten, digitalen Lösungen lassen sich solche Ereignisse früher entdecken und vor allem mit entsprechenden Gegenmaßnahmen managen. So bleiben Unternehmen agil und handlungsfähig.“

Das digitale Kundenportal bündelt Daten und Dokumente: Nutzer erhalten einen 360°-Überblick über aktuelle und vergangene Anfragen, Angebote, Bestellungen, Rechnungen, Zahlungen sowie Informationen zu Lieferzeiten und Lieferstatus. Künftig wird sogar ein Live-Tracking von Lieferungen möglich sein. Im Portal sind außerdem aktuelle Marktdaten und Rohstoffpreisentwicklungen einsehbar. Darüber hinaus lassen sich rund um die Uhr Materialanfragen stellen und Bestellungen aufgeben. Auch ein automatisiertes Bestellmanagement für Prime- und Rezyklat-Werkstoffe ist vorhanden, um Bestände zu optimieren.

Mit dem Vendor-Managed-Inventory-Service Ordering 4.0 lassen sich Daten zu Füll- und Materialständen der Anwender direkt an Meraxis übermitteln. Dies ist nicht nur manuell, sondern auch vollautomatisch – etwa über Sensoren in den Rohstoffsilos – möglich. Fällt der Füllstand unter eine definierte Marke, wird automatisch eine Nachbestellung mit idealem Lieferzeitpunkt ausgelöst.

Rezyklat-Beschaffung und Beratung zum nachhaltigen Materialeinsatz

Digitale Lösungen können Unternehmen außerdem beim Erreichen ihrer Nachhaltigkeitsziele unterstützen und die Kreislaufwirtschaft fördern. Aufgrund digitaler Daten ist es zum Beispiel möglich, den CO2-Fußabdruck sichtbar zu machen und zu verbessern. Meraxis unterstützt seine Kunden außerdem beim Umstieg auf Rezyklate. Dabei hilft auch der digitale Polymer-Finder. Hier lassen sich geeignete Polymere inklusive nachhaltiges Recycling-Material recherchieren, die für bestimmte Verarbeitungsprozesse geeignet sind und spezielle Eigenschaften erfüllen. Darüber kann eine individuelle Beratung zum Einsatz und zur Verarbeitung von Rezyklaten in Anspruch genommen werden.

Am Messestand werden Trends und Herausforderungen der Branche in Live-Interviews diskutiert: Wie können mittelständische Unternehmen ihre Werkzeugbeschaffung professionalisieren? Welche Rolle spielt Recyclingmaterial in der Automotive-Industrie? Was brauchen Unternehmen, um Lieferketten und Risiken erfolgreich zu managen? Vom 19. bis 22. Oktober finden täglich um 11 und 14 Uhr Talks mit Branchenexperten, Kunden und Partnern statt.

K 2022: Halle 6, Stand E 27

Quelle: Meraxis

Kunststoffrecycling: Der große Überblick

Mann mit Kreislaufsymbol auf dem T-Shirt
(Bild: Bits and Splits - stock.adobe.com)

Sie wollen alles zum Thema Kunststoffrecycling wissen? Klar ist, Nachhaltigkeit hört nicht beim eigentlichen Produkt auf: Es gilt Produkte entsprechend ihrer Materialausprägung wiederzuverwerten und Kreisläufe zu schließen. Doch welche Verfahren beim Recycling von Kunststoffen sind überhaupt im Einsatz? Gibt es Grenzen bei der Wiederverwertung? Und was ist eigentlich Down- und Upcycling? Alles was man dazu wissen sollte, erfahren Sie hier.

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