Wittmann-Gruppe eröffnete neuen Standort in Nürnberg-Feucht

Das neue Betriebsgebäude im Gewerbegebiet Nürnberg-Feucht mit 3.000 m2 Produktions- und 1.200 m2 Bürofläche, in dem derzeit 120 Mitarbeiter tätig sind, stellt die dynamische Weiterentwicklung des Unternehmens für die Zukunft sicher. Am vorherigen Standort der Wittmann Robot Systeme in Nürnberg-Schwaig war eine weitere Expansion ausgeschlossen. 7 Mio. Euro waren in die Errichtung des neuen Hauses geflossen; vom Spatenstich bis zur offiziellen Eröffnung war nicht mehr als ein Jahr vergangen.

Der Standort ist als Kompetenzzentrum für die Automatisierungstechnik der Unternehmensgruppe konzipiert, und verfügt über eine eigene Fertigung mit CNC 3-Achs-Bearbeitungszentrum und eine Reparaturabteilung. Und es finden sich hier sämtliche anderen Einrichtungen, die ein zeitgemäßes Betriebsgebäude charakterisieren: ein Präsentationsraum, ein Regallager für Ersatzteile sowie besondere Bereiche für die Versandabwicklung, Abholung und Anlieferung.

Künftig werden bei Wittmann Robot Systeme in Nürnberg-Feucht die aus dem österreichischen Mutterwerk stammenden Roboter und Automatisierungssysteme gemäß den spezifischen Kundenanforderungen aufbereitet und konfektioniert. Für den Nürnberger Standort wird ein Umsatz von rund 30 Mio. Euro im laufenden Jahr erwartet.

„Wir haben die Roboter- und Automatisierungstechnik in Deutschland maßgeblich mitgestaltet“, sagte der Unternehmensgründer Dr. Werner Wittmann in seiner Fest- und Dankesrede. Ihren Anfang hatte die Unternehmensgeschichte im Jahr 1983 mit der Übernahme der Nürnberger Küffner Technologie genommen. „Das war unsere erste Niederlassung im Ausland“, so Wittmann. „Deutschland ist mit Abstand unser wichtigster Markt weltweit, und Nürnberg ist unser Hauptstandort in Sachen Automatisierungstechnik in Europa.“

Wittmann Deutschland blickt auf eine nunmehr 30 Jahre währende, erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurück. Zum Zeitpunkt der Gründung war es einer der Pioniere der Robotertechnik für Spritzgießmaschinen in Deutschland. Heute ist der Hersteller heute – so sagt das Unternehmen über sich selbst – der Marktführer in diesem Bereich.

Das komplette Peripheriegeräteprogramm von Wittmann umfasst Roboter und Automatisierungsanlagen, Dosiergeräte, die automatische Materialversorgung und Materialtrocknung samt Recycling der Kunststoffe sowie die Werkzeugtemperierung und Werkzeugkühlung. Mit dieser umfassenden Peripheriegeräte-Baureihe bietet Wittmann den Kunststoffverarbeitern Gesamtlösungen an, die alle Bedürfnisse abdecken – von autarken Fertigungszellen mit Einzonen-Temperiergerät, Zahnwalzenmühlen, Angusspickern und integrierten Saugfördergeräten über zentral vernetzte und gesteuerte Systemlösungen mit zentralen Materialförderanlagen und zentraler Trocknung bis hin zu Robotern samt Automatisierungseinrichtungen für die flexible Weiterbearbeitung von entnommenen Spritzgießteilen.

2008 hat Wittmann die Battenfeld Kunststoffmaschinen mit Hauptsitz und Produktionsstandort in Kottingbrunn (Österreich) übernommen. Bei weitgehend selbstständiger Bearbeitung der Märkte für Peripheriegeräte einerseits und Spritzgießmaschinen von Battenfeld andererseits, führt dieser Zusammenschluss zur nahtlosen Ergänzung der jeweiligen Produktlinien. Dies ist zum Vorteil der Kunststoffverarbeiter, die in verstärktem Maß ein reibungsloses Ineinandergreifen von Verarbeitungsmaschine, Automatisierung und Peripherie nachfragen.

(dw)

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