Ein Mann hält eine leuchtende Glühbirne in den Händen

Ohne Schmierstoffe läuft keine Maschine. Darüber hinaus dienen sie auch als wirksames Instrument, um CO₂ und Energie einzusparen. (Bild: Riccardo Annandale - Unsplash)

Christian Göggelmann, CEO OKS Schmierstoffe.
Christian Göggelmann, CEO OKS Schmierstoffe. (Bild: OKS)

Der Klimawandel ist die größte Herausforderung unserer Zeit. Ein großer Teil der Verantwortung für die Emission von CO2 liegt bei der Industrie. Was können die Unternehmen tun, um die Treibhausgase deutlich zu reduzieren und dennoch wirtschaftlich zu arbeiten? Ein unterschätzter Faktor hierbei ist die Wahl der richtigen Schmierstoffe, mit denen die Reibungsverluste und damit der Energieaufwand während der Maschinenlaufzeiten reduziert werden.

Laut Gesellschaft für Tribologie (GFT) könnten allein in Deutschland bis zu 22 Mio. t CO2 durch effiziente Schmierung eingespart werden. Das sind 6,4 % der bis 2030 von der Bundesregierung angestrebten CO2- Reduzierungen.

„Die Verbesserungspotenziale durch die Wahl der richtigen Schmierstoffe sind groß. Eine optimale Schmierung kann über mehrere Wege in einem Unternehmen auf Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz einzahlen“, sagt Christian Göggelmann, CEO OKS Schmierstoffe. Und weiter: „Das Wirkungsspektrum der Schmierstoffe reicht von verlängerten Wartungsintervallen, über weniger Schmierstoffverbrauch und Abfallaufkommen, Einsparungen bei Energie und damit weniger CO2-Ausstoß bis hin zu geringerem Reinigungsmittelverbrauch.“

Kunststoffrecycling: Der große Überblick

Mann mit Kreislaufsymbol auf dem T-Shirt
(Bild: Bits and Splits - stock.adobe.com)

Sie wollen alles zum Thema Kunststoffrecycling wissen? Klar ist, Nachhaltigkeit hört nicht beim eigentlichen Produkt auf: Es gilt Produkte entsprechend ihrer Materialausprägung wiederzuverwerten und Kreisläufe zu schließen. Doch welche Verfahren beim Recycling von Kunststoffen sind überhaupt im Einsatz? Gibt es Grenzen bei der Wiederverwertung? Und was ist eigentlich Down- und Upcycling? Alles was man dazu wissen sollte, erfahren Sie hier.

So viel Milliarden Euro kosten allein Reibung und Verschleiß

Unter ökologischen Aspekten ist es selbstverständlich, dass es auf jede gesparte Kilowattstunde ankommt. Aus ökonomischer Sicht empfiehlt es sich vor allem bei steigenden Energiekosten, die Reibungsverluste und den Maschinenverschleiß auf ein Minimum zu reduzieren. Eine Studie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ermittelte, dass allein in Deutschland Reibung und Verschleiß rund 1,2 bis 1,7 % des Bruttoinlandsprodukts kosten, im Jahr 2017 also zwischen 42,5 bis 55,5 Mrd. Euro.

Die Schmierstoffindustrie entwickelt daher zunehmend Produkte, die auf Nachhaltigkeit in jeder Hinsicht setzen. Dies bezieht sich auf die Inhaltsstoffe, die technischen Eigenschaften und die Handhabung der Schmiermittel. Ausgeklügelte Schmierpläne des Technischen Händlers reduzieren den Einsatz der Mittel auf ein Minimum und sorgen dafür, dass Maschinen länger und effizienter ohne Ausfälle laufen.

Maschinenantrieb
Richtig geschmierte Antriebe in Maschinen und Anlagen benötigen weniger Energie und verschleißen weniger schnell. (Bild: VTH/KOLLAXO)

Mit Antrieben zusätzlich Energie einsparen?

Dr. Michael Lutz, Vorsitzender der VTH-Fachgruppe „Antriebstechnik“
Dr. Michael Lutz, Vorsitzender der VTH-Fachgruppe „Antriebstechnik“. (Bild: VTH/KOLLAXO)

Durch neue Antriebstechniken lässt sich nochmals viel Energie einsparen, verglichen mit konventionellen Standardantrieben. Werden Walzwerke mithilfe des Technischen Handels fachkundig modernisiert oder umgerüstet, ergeben sich nicht selten erhebliche Energiekosteneinsparungen. Die Laufzeit alter Maschinen kann gleichzeitig deutlich erhöht werden, was im Vergleich zum Neukauf umweltfreundlicher ist.

„Neue leichtgängige Wälzlager, innovative Gleitlager und Gleitringdichtungen vermindern den Energieverbrauch nicht nur bei großen Maschinen in der Schwerindustrie, sondern auch bei kleinen Zusatzantrieben oder Schlauchpumpen, etwa in der Medizintechnik“, erklärt Dr. Michael Lutz, Vorsitzender der VTH-Fachgruppe „Antriebstechnik“.

Quelle: VTH

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