Im Geschäftsjahr 2008 hat Tesa, Hamburg, seinen Umsatz gegen den Trend behauptet. Das betriebliche Ergebnis blieb auf hohem Niveau. Der Umsatz wuchs leicht um 0,5 % (wechselkursbereinigt +1,7 %) auf 860 Mio. Euro. Das Ergebnis auf EBIT-Basis lag um 5,7 % unter dem Vorjahreswert und sank damit leicht auf 83 Mio. Euro.

Die Umsatzrendite blieb mit 9,7 % (Vorjahr 10,4 %) auf im Branchenvergleich hohem Niveau. Ebenfalls auf hohem Niveau blieb der Jahresüberschuss, der bei 53, 4 Mio. Euro lag (Vorjahr 57,6 Mio.). Die Eigenkapitalquote erhöhte sich leicht auf 56,9 % (Vorjahr 56,0 %). Die geplanten Investitionsvorhaben werden konsequent fortgesetzt. Dazu gehört die Errichtung einer Produktionsanlage mit Reinraumtechnologie im Werk Hamburg-Hausbruch. Das Investitionsvolumen liegt bei 16 Mio. Euro.

Die Gründe für die vorteilhafte Wettbewerbsposition sieht die Unternehmensleitung in der breiten Ausrichtung des Geschäfts und der globalen Präsenz. So liegt der Anteil des besonders stark von der Krise betroffenen Geschäfts mit der Automobilindustrie bei weniger als 20 %. Der Anteil der Wachstumsregion Asien am Gesamtumsatz wurde in den vergangenen Jahren kontinuierlich erhöht und lag 2008 bei 15,8 %. Im Endverbrauchergeschäft stieg der Umsatz leicht um 2,1 % (wechselkursbereinigt +1,8 %). Im Industriegeschäft blieb der Umsatz in krisenbedingt zum Teil rückläufigen Märkten mit –0,4 % (wechselkursbereinigt +1,2 %) auf Vorjahresniveau. Der Anteil des Industriegeschäfts am Gesamtumsatz lag bei 78 %.

Die Mitarbeiterzahl hat sich im Berichtsjahr auf 3901 (Vorjahr 3855) erhöht. Einen Schwerpunkt bildete die Rekrutierung von Mitarbeitern im Zusammenhang mit der neuen Produktionstechnologie im Werk Hamburg-Hausbruch. Auch die Investitionstätigkeit war maßgeblich von diesem Projekt bestimmt, das in 2008 eine Investitionssumme von 12,0 Mio. Euro umfasste und in 2009 fortgeführt wird.

Für die kommenden Jahre geht Tesa in beiden Kundensegmenten wieder von über dem Marktdurchschnitt liegenden Umsatzentwicklungen aus. Für industrielle Anwendungen werden weiterhin die stärksten Wachstumsimpulse aus den fokussierten Feldern erwartet. Schwerpunkte bilden die Integration und der weitere Aufbau des neuen Geschäftsfelds Health Markets.

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