Johannes Maute (l.) bildet mit Jürgen Pfitzer (2. v.l.) und Alexander Maute (3. v.l.) die Geschäftsführung des Joint-Ventures. Jürgen Pfitzer und Helmut Nägele (2. v.r.) sind geschäftsführende Gesellschafter von Tecnaro und Dr. Hans-Ernst Maute (r.) leitet mit Alexander Maute das Unternehmen Joma-Polytec.

Johannes Maute (l.) bildet mit Jürgen Pfitzer (2. v.l.) und Alexander Maute (3. v.l.) die Geschäftsführung des Joint-Ventures. Jürgen Pfitzer und Helmut Nägele (2. v.r.) sind geschäftsführende Gesellschafter von Tecnaro und Dr. Hans-Ernst Maute (r.) leitet mit Alexander Maute das Unternehmen Joma-Polytec. (Bild: Arbotrade)

Von unterschiedlichen Ausgangspositionen kommend, aber mit einer gemeinsamen Perspektive, haben zwei baden-württembergische Mittelständler in Lauffen am Neckar ein Joint-Venture gegründet, um gemeinsam Produkte aus Biokunststoffen für die Aufforstung von Wäldern zu vermarkten. Hierbei tritt Tecnaro als Werkstoffentwickler & Werkstoffhersteller und Joma-Polytec als Verarbeiter der Werkstoffe auf. Das gemeinsame Unternehmen Arbotrade, mit Sitz in Ilsfeld, übernimmt den Vertrieb der Eigenentwicklungen.

 

Was die Firmengründung mit einem Forschungsprojekt verbindet

Die beiden Gesellschafter arbeiten bereits seit Anfang 2016 im FNR Projekt „Bio-Fassadenladen“ zusammen und nun in einem gemeinsamen Projekt der FNR „The Forest Cleanup“ mit der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg und dem Hohenstein Institut in Bönnigheim mit dem Ziel vollständig biologisch abbaubare Wuchshüllen, zu entwickeln.

Diese sollen die bislang in großen Mengen ausgebrachte erdölbasierte Kunststoffwuchshüllen ersetzen. Mit diesen werden die wegen Trockenheits- und Borkenkäferschäden notwendigen Waldaufforstungen bislang unter anderem gegen Wildverbiss geschützt. Entgegen den bisher verwendeten erdölbasierten Wuchshüllen, durch deren Degradation durch UV-Licht Mikroplastik entsteht, werden bei der Biowuchshülle nach der Gebrauchsphase mögliche verbleibende Bruchstücke oder auch vergessene ganze Wuchshüllen unter den vorherrschenden Waldbedingungen an Ort und Stelle von Mikroorganismen vollständig verstoffwechselt. Somit ist diese neue Wuchshülle nicht nur ökologisch sauber und nachhaltig verfügbar, sondern birgt auch einen erheblichen Kostenvorteil für Waldbesitzer.

The Forest Cleanup ist ein Verbundprojekt der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe FNR als Projektträger des Bundesministeriums BMEL und ist die konsequente Weiterführung der ersten Vorstudien mit dem MLR Baden-Württemberg und deren Landesgesellschaft Bio Pro Baden Württemberg. Für dieses Vorhaben wurde nun Arbotrade gegründet, um das
laufende Projekt parallel mit optimaler Produktionsanlagentechnik zu flankieren und vertriebsseitig den Markt auf diese revolutionäre Umweltinnovation in der Forstwirtschaft
vorzubereiten.

Quelle: Abotrade

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