Verpackung neben einer Spritzgießmaschine

Mit Sumitomo (SHI) Demag erhält die R-Cycle Community Zuwachs. (Bild: Sumitomo (SHI) Demag)

Das für seine Spritzgießmaschinen bekannte Unternehmen Sumitomo (SHI) Demag unterstützt die R-Cycle Community damit insbesondere mit Know-how bei Kunststoffverpackungsanwendungen im Dünnwandbereich und sowie Eimern.

Im Lebensmittelbereich bestehen dünnwandige Verpackungen aus PP oder HDPE. Die Nachfrage nach Rezyklaten für diese Anwendungen nehme spürbar zu, wie Christoph Wynands, Produktmanager für Verpackungsmaschinen, Sumitomo (SHI) Demag, erläutert. Dazu fehle es allerdings an sortenreinen Rezyklatströmen, um dies auf wirtschaftlicher Basis zu tun. „Leider fehlen in Europa noch die entsprechenden Zulassungen für den breiten Einsatz von werkstofflich rezyklierten Polyolefinen im Lebensmittelbereich. Daher wollen wir hier Unterstützung leisten und sehen in R-Cycle eine großartige Chance, die Reinheit und Qualität von PP- und HDPE-Recyclingströmen so weit zu verbessern, dass die notwendigen Lebensmittelzulassungen für den Einsatz dieser Rezyklate erreicht werden können.“

Das Unternehmen will hier sein Know-how mit Technologien wie In-Mold-Labelling (IML) und Injection-Compression-Moulding (ICM) einbringen – für Anwendungen, die dann, so das Ziel, in branchenübergreifenden Projekten allen Beteiligten zur Verfügung gestellt werden.

Welches Potenzial Sumitomo im digitalen Produktpass sieht

Die Digitalisierung sei der Schlüssel für eine Kreislaufwirtschaft und könne die notwendige Transparenz in die verschiedenen Prozessschritte der Kette transportieren. Der Maschinenbauer will die Technologie des digitalen Produktpasses nutzen, um in Zukunft detaillierte Transparenz über den Footprint ihrer Maschinen zu schaffen.

„Wir überprüfen und analysieren unsere interne Wertschöpfungskette und diskutieren mit Partnern und Lieferanten in unserem Netzwerk den Carbon Footprint unserer eigenen Maschinen. Um diesen zu reduzieren, verbessern wir die Lieferkette, wo immer es möglich und notwendig“, so Wynands.

Das Konzept der Initiative R-Cycle wurde erstmals auf der K 2019 in Düsseldorf vorgestellt. Der offizielle Start des Verbundprojekts erfolgte im Juni 2020. Damit soll Forderungen, die von der EU im Rahmen des Circular Economy Action Plans oder in Deutschland mit dem neuen Verpackungsgesetz formuliert wurden, entsprochen werden. So soll Transparenz entlang der Wertschöpfungskette entstehen, wobei insbesondere recyclingrelevante Eigenschaften und Inhaltsstoffe von Kunststoffverpackungen im Produktionsprozess digital und automatisiert dokumentiert werden, um sie für den Recyclingprozess zu nutzen. Dies soll eine präzisere Sortierung von Kunststoffabfällen ermöglichen, um hochwertiges Rezyklat herzustellen und eine funktionierende Kreislaufwirtschaft voranzutreiben.

Kunststoffrecycling: Der große Überblick

Mann mit Kreislaufsymbol auf dem T-Shirt
(Bild: Bits and Splits - stock.adobe.com)

Sie wollen alles zum Thema Kunststoffrecycling wissen? Klar ist, Nachhaltigkeit hört nicht beim eigentlichen Produkt auf: Es gilt Produkte entsprechend ihrer Materialausprägung wiederzuverwerten und Kreisläufe zu schließen. Doch welche Verfahren beim Recycling von Kunststoffen sind überhaupt im Einsatz? Gibt es Grenzen bei der Wiederverwertung? Und was ist eigentlich Down- und Upcycling? Alles was man dazu wissen sollte, erfahren Sie hier.

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Sumitomo (SHI) Demag Plastics Machinery GmbH

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