Bariq-Management unterzeichnet Kaufverträge

(v.l): Andreas Pechhacker, General Manager Starlinger Recycling Technology, Mostafa Khairat, CEO Bariq, und Tasos Bereketidis, Sales Director Emerging Markets bei Tomra Sorting Recycling bei der Unterzeichnung der Verträge für die Standorterweiterung. (Bild: Bariq)

Die neue Recyclinganlage, eine Recostar PET 215 HC iV+ inklusive eines Viscostar 350 Festphasen-Polykondensationsreaktors (SSP-Reaktor), erreicht einen Ausstoß von 2.700 kg/h. Am Standort Gizeh erhöht Barq damit seine Gesamtproduktionskapazität auf 35.000 t lebensmitteltaugliches rPET-Regranulat pro Jahr. Der Viscostar 350 SSP-Reaktor ist die größte Ausführung der neuesten Reaktorgeneration. Mit ihm sind höhere Verarbeitungskapazitäten und längere Verweilzeiten möglich. Am Grundriss der neuen Recyclinganlage ändert sich nichts. Das Unternehmen hat bereits seit 2012 eine Anlage in Betrieb.

Das ägyptische Unternehmen wird außerdem die bereits vorhandene Recostar PET 165 iV+ Recyclinganlage mit einem neuen Filter für Feinstfiltrierung und einem zusätzlichen SSP-Reaktor aufrüsten. Zusätzlich wird in neue Sortieranlagen von Tomra Recycling investiert.

Woher Bariq seine PET-Flaschen bezieht

Die Kaufverträge für die neuen Anlagen wurden am 13. Februar 2022 unterzeichnet. Der Abschluss der Erweiterung ist für 2023 geplant.

Starke Schwankungen beim Eingangsmaterial und die steigenden Qualitätsanforderungen der Anwender sind die größten Herausforderungen, denen sich das Unternehmen laut eigener Aussage seit der Aufnahme der Produktion 2012 stellen muss. Der PET-Recycler aus Ägypten bezieht Post-Consumer-Flaschen hauptsächlich aus lokaler Sammlung und den GCC-Staaten. Da die Qualität und Verunreinigung der Flaschen stark variiert, müssen die Recyclinganlagen in der Lage sein, unter diesen anspruchsvollen Bedingungen rPET in sehr hoher Qualität zu erzeugen.

Größter Hersteller von lebensmitteltauglichem rPET im Mena-Raum

„Als Bariq 2012 die Produktion aufnahm, waren sie unser erster PET-Recycling-Kunde in Afrika“, sagt Andreas Pechhacker, General Manager Starlinger Recycling Technology. „Die Planung für die Produktionsstätte begann schon zwei Jahre zuvor – unsere Bottle-to-Bottle-Recycling-Experten arbeiteten in dieser Zeit eng mit Bariq zusammen, um das Anlagendesign an das lokale Flaschen-Eingangsmaterial und die Anforderungen für rPET mit Lebensmittelkontakt anzupassen.“

2011 gegründet, ist das Recyclingunternehmen der erste Hersteller von lebensmitteltauglichem rPET in Ägypten und der Größte im Mena-Raum. 2012 stieg man mit einer Starlinger PET-Recyclinganlage in die Produktion von lebensmitteltauglichem rPET ein und besitzt ein positives Gutachten der EFSA sowie einen Letter of Non-Objection (LNO) der FDA. Die Ägypter sind auch das erste nichteuropäische Recyclingunternehmen, das bei der spanischen Organisation Ecoembes registriert ist. Im November 2021 wurde ,am von Intro Resource Recovery, einem Mitglied der Intro Gruppe, übernommen, um das Abfallmanagement-Portfolio des Unternehmens zu verstärken. Mit der anstehenden Standorterweiterung hat man sich zum Ziel gesetzt, 3,5 Mio. PET-Flaschen pro Jahr zu recyceln, daraus 35.000 t lebensmitteltaugliches rPET herzustellen und dabei 80.000 t CO2 einzusparen.

Quelle: Starlinger

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3001 Leuven
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