Sonderhoff: FIPFG-Technik für Gehäuseabdichtungen setzt sich durch

Die nordamerikanische Niederlassung hat durch kontinuierliche Aufklärungsarbeit die in den USA bislang nicht sehr bekannte FIPFG- (formed in-place foamed gaskets) Technologie, also der vollautomatische Auftragsprozess von Flüssigdichtungen für Gehäuseabdichtungen, nach und nach im Markt durchgesetzt, schreibt das Unternehmen. Mittlerweile beliefert das Unternehmen die wichtigsten Zulieferer der Automobil-, Elektronik- und Verpackungsindustrie mit Schaumdichtungen und -Vergusssystemen für das Abdichten von Türmodulen, Scheinwerfern, Bremsleuchten, Filtern, Fassverpackungen sowie von Elektroverteilergehäusen und Schaltschränken. Hinzu kommen weitere Anwendungen in der Druckindustrie, für Haushaltsgeräte oder Leuchten. Nach Angaben des Unternehmens wurden bislang mehr als 70 Misch- und Dosieranlagen in den USA, Mexiko und Kanada in Betrieb genommen.

Dabei sei es für die Anwender von großem Vorteil, dass das Unternehmen Systemlieferant ist, also nicht nur das Material für Flüssigdichtungen liefert, sondern auch die erforderliche, eigene Misch- und Dosiertechnik. Die Misch- und Dosieranlagen und Automationslösungen werden auf die jeweiligen Fertigungskonzepte der Kunden hin und das von ihnen zu verarbeitende Dichtungsmaterial individuell abgestimmt. Flexibilität, modularer Aufbau, einfache Bedienung, präzise Wiederholgenauigkeit sind wesentliche Merkmale der 2-, 3- oder 4-Komponenten-Misch- und Dosieranlagen. Die Vorteile der FIPFG-Technologie für die Kunden sind gleichbleibende Produktqualität sowie eine deutliche Zeit- und Kostenersparnis.

Geschäftsführer Holger Hülsken ist sich sicher, die Automatisierung der Applikationsprozesse für flüssig und thixotrop aufgetragene FIPFG-Dichtungen werde sich in den nächsten Jahren im NAFTA-Markt mehr und mehr als Industriestandard durchsetzen, und diese Absatzmärkte hätten für Sonderhoff auch noch genügend Potential für weiteres Wachstum. So hat beispielsweise ein US-Zertifizierungs- und Prüfinstitut dem Unternehmen vor kurzem die Zulassung für eine 2-Komponenten-Weichschaumdichtung (Fermapor K31) erteilt, die speziell für das Abdichten von Lebensmittelverpackungen entwickelt wurde.

Sonderhoff USA bietet amerikanischen Kunden zusätzlich die Möglichkeit der Lohnfertigung für das Dichtungsschäumen, Kleben und Vergießen an. Das Spektrum der Dienstleistungen für Dichtungsapplikationen auf Bauteilen der OEMs und ihrer Zulieferer reicht von der Bemusterung von Prototypen über Null- und Kleinserien bis hin zur Serienfertigung im Produktionsmaßstab. Die Kunden können so die Vorteile des FIPFG-Verfahrens nutzen, ohne ein eigenes Investment zu tätigen.

Zunehmende Kundenanfragen nach Silikondichtungen gaben den Ausschlag, neben der bestehenden Polyurethan-Produktion für Schaumdichtungs-, Klebe- und Verguss-Systeme auch die Fertigung des zweikomponentigen Silikonschaumsystems Fermasil in den USA aufzubauen. Seit Ende 2011 werden bei Sonderhoff nun auch Silikonprodukte für Schaumdichtungen und Vergussanwendungen in den USA produziert und unter dem Namen Fermasil in Nordamerika verkauft.

(dw)

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