Auto während der Fahrt

Nach der Übernahme von Hella durch Faurecia kommuniziert man künftig unter der Dachmarke Forvia. (Bild: yellowj - Fotolia)

Forvia heißt also der übergreifende Name des faktischen Konzerns, den beide Unternehmen nun verkündeten. Erst am 31. Januar 2022 wurde die Übernahme einer Mehrheitsbeteiligung an Hella durch Faurecia bekannt. Der Name „Forvia“ setzt sich dabei aus dem Wort Fortschritt und dem Ziel, den Mobilitätswandel auf den Straßen (lateinisch "Vias") voranzutreiben, zusammen. Beide Unternehmen werden weiterhin als zwei rechtlich unabhängige Unternehmen agieren und eng zusammenarbeiten. Unter der Dachmarke Forvia werden beide Unternehmen ihre rechtlichen Bezeichnungen beibehalten aber künftig gemeinsam kommunizieren. Die Produkte werden weiterhin unter ihren bisherigen Marken vermarktet und vertrieben

Organisatorische Veränderungen im Zuge der Übernahme

Nach der am 31. Januar 2022 vollzogenen Übernahme des Lichtspezialisten sind nun erste Weichen gestellt worden. Neben der Neubesetzung des Gremiums ging es in der Sitzung am 4. Februar 2022 unter anderem um organisatorische Themen sowie zukünftige Felder der Zusammenarbeit.

Als faktischer Konzern bilden die Unternehmen mit gut 150.000 Beschäftigten den weltweit siebtgrößten Automobilzulieferer. Auf Grundlage der derzeitigen etwas mehr als 80-prozentigen Beteiligung werden beide Unternehmen weiterhin als eigenständige, börsennotierte Einheiten mit eigenen Kontrollgremien und Management-Teams agieren.

„Wir haben jetzt wesentliche Voraussetzungen dafür geschaffen, dass wir gemeinsam mit Faurecia zusätzliche Absatzmöglichkeiten erschließen sowie vielfältige Synergiepotenziale realisieren können, um unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken“, erklärt der Vorsitzende der Hella Geschäftsführung Dr. Rolf Breidenbach.

Patrick Koller, CEO von Faurecia ergänzt: „Durch die Bündelung unserer Stärken werden wir über die entscheidende Größe und die fortschrittlichen technologischen Fähigkeiten in allen unseren Business Groups verfügen, was uns zu einem noch wertvolleren Partner für die Automobilindustrie macht.“

 

Ausrichtung entlang dreier Business Groups

Hella wird künftig entlang der drei Business Groups Licht, Elektronik sowie Lifecycle Solutions organisiert. Die Leitung der neuformierten Business Group Lifecycle Solutions, in der die bisherigen Geschäftssegmente Aftermarket und Special Applications gebündelt werden, übernimmt Dr. Lea Corzilius in Personalunion zu ihrer Rolle als Geschäftsführerin Personal.

Hella CEO Dr. Rolf Breidenbach wird die Integration bis zu seinem Ausscheiden Ende Juni 2022 weiter eng begleiten und auch darüber hinaus beratend zur Seite stehen. Dieser hatte sich mit dem Gesellschafterausschuss geeinigt, seinen Geschäftsführervertrag nach über 18-jähriger Amtszeit einvernehmlich zum 30. Juni 2022 zu beenden.

Quelle: Hella

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