5 Männer stehen nebeneinander

Uwe Wagner, Vorstand Forschung und Entwicklung, Schaeffler, Professor Holger Hanselka, Präsident des KIT, Matthias Zink, Vorstand Automotive Technologies, Schaeffler, Professor Thomas Hirth, Vizepräsident für Innovation und Internationales des KIT stärken durch die stratetische Partnerschaft die Mobilitätsforschung. (Bild: Tanja Meißner, KIT)

Mit „SHARE am KIT“ (steht für: Schaeffler Hub for Advanced Research) ist Schaeffler bereits mit einem eigenen Forschungsstandort am KIT vertreten. „Company on Campus“ heißt dieses Kooperationsmodell, in dem das Unternehmen und das KIT-Zentrum Mobilitätssysteme gemeinsam in den Themenfeldern Energiespeicher und -wandler, elektrische Antriebssysteme und automatisierte Mobilität forschen. Mit der strategischen Partnerschaft vertiefen das KIT und Schaeffler nun diese erfolgreiche Zusammenarbeit.

„Die Mobilitätsforschung am KIT hat eine lange Tradition und einen besonderen Stellenwert, gerade auch mit den Schnittstellen zu den Informationstechnologien und zur Energieforschung. Dass wir bei diesem Thema wertvolle Beiträge leisten und junge Menschen zielorientiert auf verantwortungsvolle Aufgaben vorbereiten können, liegt auch an unserer engen Zusammenarbeit mit Partnern aus der Industrie“, sagte Professor Holger Hanselka, Präsident des KIT bei der Unterzeichnung des Vertrags. „Daher bauen wir unsere Partnerschaft mit Schaeffler weiter aus. Ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam entscheidend zu den dringend benötigten nachhaltigen Mobilitätslösungen beitragen können.“

Uwe Wagner, Vorstand Forschung und Entwicklung bei Schaeffler, sagt: „Pioniergeist und Innovationskraft sind gerade jetzt von zentraler Bedeutung, um die Transformation erfolgreich zu meistern und die Mobilität für künftige Generationen nachhaltig zu gestalten. Zentral ist hierbei, Trends frühzeitig zu erkennen und die passenden Innovationen zu entwickeln. Dabei hilft uns das SHARE am KIT maßgeblich. In einem agilen Umfeld können wir eng mit der Wissenschaft zusammenarbeiten und Lösungen für die Zukunft identifizieren und umsetzen.“

Mobility & Polymer Summit 2022

Logo Mobility & Polymer Summit
29. & 30. November 2022, Süddeutscher Verlag, München (Bild: Redaktion KGK)

Alle neuen Technologien in den verschiedenen Mobilitätskonzepten erfordern Bauteile und Komponenten aus Kunststoff. Doch eine Kernfrage der Zulieferer lautet: Wohin geht die Reise und welche Produkte und Anforderungen sind für neue Fahrzeuge und Antriebe gefragt? Auf dem Mobility & Polymer Summit gehen wir dieser Frage nach und lassen führende Experten aus der Automobil- und der kunststoffverarbeitenden Zulieferindustrie zu Wort kommen. Wir geben Einblicke in aktuelle Entwicklungen und Ausblicke auf neue Produkte.

Link zum Mobility & Polymer Summit

Wie gemeinsam an der Zunkunft der Mobilität gearbeitet wird

Die gemeinsame Forschung und Lehre innerhalb von „SHARE am KIT“ startete 2012. Seitdem haben in diesem Rahmen 205 Studenten und 30 Doktorandinnen und Doktoranden ihren Abschluss gemacht, insgesamt nutzten rund 450 Studenten die vielfältigen Angebote. In großen Verbundprojekten arbeiten die Forschenden gemeinsam mit weiteren Partnern an Technologien und Konzepten für die künftige Mobilität. So entstanden im abgeschlossenen Forschungsprojekt Smart Load innovative Methoden zum Verbessern der Zuverlässigkeit von hochautomatisierten elektrischen Fahrzeugen. Erste gemeinsame Forschung gab es bereits Ende der 1990er Jahre, mit der Gründung des KIT-Zentrums Mobilitätssysteme 2009 wurde diese verstärkt.

„Vom direkten Austausch zwischen Ingenieurinnen und Ingenieuren aus Forschung und Praxis als ‚Company on Campus‘ profitieren beide Seiten und Innovationen können schneller realisiert werden“, sagte Professor Thomas Hirth, Vizepräsident des KIT für Transfer und Internationales am KIT. „‘SHARE am KIT‘ gilt heute als ein Best Practice-Modell für Kooperationen zwischen Industrie und Universitäten und wird in ähnlicher Form auch bereits von anderen Institutionen aufgegriffen.“

Wie agil im 21. Jahrhunder produziert werden soll

Aktuelle Beispiele aus der gemeinsamen Forschung sind die institutsübergreifenden Projekte Agilodrive und Agilobatt der KIT-Zentren für Mobilitätssysteme und für Energie. In beiden Projekten geht es darum, die Produktion von einerseits Elektromotoren und andererseits Batteriezellen etwa für die Elektromobilität zu flexibilisieren, kleine Serien rentabel zu produzieren und die Produktion durch Automatisierung effizienter und agiler zu gestalten. Weitere gemeinsame Aktivitäten betreffen die Erforschung neuer Antriebssystemlösungen – gerade auch von wasserstoffelektrischen Antrieben.

Weitere Informationen zu den gemeinsamen Forschungsaktivitäten erhalten Sie hier.

Quelle: KIT

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