Projektmanagement nach APQP-Standard im Werkzeugbau

APQP (Advanced Product Quality Planning) ist ein Prozess, der umfassend die Maßnahmen und Aktivitäten vor dem Produktionsstart für ein Produkt beschreibt und sicherstellt, dass die Qualität in der Entwicklungsphase des Produkts und nicht in der Serienproduktion festgelegt wird. Die Grundlage hierfür bildet die QS-9000 sowie die ISO/TS 16949.

Theo Hillers beliefert weltweit seit über 30 Jahren Kunden aus der Automobil-, Elektro- und Pharmaindustrie mit Kunststoff-Spritztechnologie. Auf der Referenzliste befinden sich namhafte Unternehmen, die die Erfüllung ihrer hohen Qualitätsstandards bei dem Kunststoffverarbeiter gesichert sehen. Basis dafür ist die konsequente Anwendung der höchsten Qualitätsrichtlinien; so ist die Zertifizierung nach ISO/TS 16949:2009 für das Unternehmen selbstverständlich.

Im Zuge seiner Investitionen in die Qualitätsverbesserung hat sich der Kunststoffverarbeiter für die Software Moldmanager von IKOffice entschieden. Diese Software ist eine integrierbare Planungssoftware speziell für den Werkzeug- und Formenbau, die in der Lage ist, die komplexen Prozesse zu visualisieren. Auf diese Weise ermöglicht die Software gezielte Aussagen und Entscheidungen zur Optimierung des gesamten Projekts.

„Wir haben den Markt ausgiebig über einen Zeitraum von über einem Jahr evaluiert und uns gezielt für das System der IKOffice entschieden“, erläutert Gerd Schmitz, langjähriger Controller und EDV-Leiter bei Theo Hillers. „Nur hier sehen wir die Möglichkeit, über die ohnehin schon schwierigen Planungsbelange des Werkzeug- und Formenbaus die Bausteine des APQP-Prozesses abzubilden“, ergänzt er. Werksleiter Dirk Hensel spricht sogar von einer Vorreiterrolle: „Meines Wissens sind diese komplexen Problematiken noch nie so lückenlos verknüpft worden!“, fügt er an und sieht einen weiteren großen Schritt in Richtung Qualitätsverbesserung für seine Kunden.

Der Vorteil dieser Software ist die Anpassbarkeit des Systems an die Umgebungsstruktur der jeweiligen Unternehmung. Hier wurden in der Praxis erfolgreich Anbindungen an SAP, SoftM, Infor und anderen realisiert. „Bereits in der Konzeptionsphase des IKOffice Moldmanagers vor einigen Jahren war uns bewusst, dass wir nicht als isoliertes System am Markt bestehen können“, erklärt Michael Kath, Vertriebsleiter des Software-Herstellers. „Der Erfolg des Moldmanagers ist darin begründet, dass er sowohl als alleinstehendes ERP-Komplettsystem wie auch als integrierte Planungslösung für den Werkzeug und Formenbau funktioniert.“

(dw)

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