April 2014

Getreu dem Anspruch, dass IT einfach zu bedienen sein soll und dem Anwender nicht auch noch seine kostbare Zeit stiehlt, nutzt Stocko Contact, Hellenthal, seit August 2008 das Messdaten- und Betriebsdaten-Erfassungssystem von Proses BDE, Pforzheim.

Das Unternehmen ist bei der betrieblichen Einführung schrittweise vorgegangen und begann zunächst mit dem Bereich der Spritzgussproduktion. Durch die Nutzung eines einzelnen BDE-Systems in allen Fertigungsbereichen, ist sichergestellt, dass eine einheitliche Datenstruktur über die gesamte Fertigungsstrecke hinweg zur Verfügung steht. Stefan Lang, Leiter der Arbeitsvorbereitung: „Wir haben so jederzeit lückenlos Überblick über den gesamten Fertigungsfortschritt.“ Nutzungsgrade, Produktionsmengen und Stillstandsgründe können nach beliebigen Kriterien ausgewertet und beurteilt werden. Mit dem Wahlspruch des Eifeler Unternehmens ist auch die Zielrichtung angegeben, die unendliche Vielfalt von Steckverbindern zuverlässig liefern zu können. Technisch ist die Produktvielfalt der Steckverbinder-Systeme ebenfalls immens.

Neben dem Datenmanagement der Produkte mit ihren Spezifika ergibt sich noch eine weitere wichtige Dimension. In die sich kontinuierlich verändernde Maschinenwelt muss sich die IT-Struktur einbetten lassen und zeigen, dass sie tatsächlich zukunftsoffen und anpassungsfähig funktioniert. Bei Stocko wird turnusmäßig ein Teil des Maschinenparks erneuert. So hat das Unternehmen jüngst damit begonnen, schrittweise hydraulische Spritzgießmaschinen durch Maschinen mit elektrischem Antrieb zu ersetzen. Kirch zu diesem Schritt: „Wir reduzieren den Energiebedarf um cirka 40 bis 50 %. Auch der Wartungsaufwand verringert sich aufgrund der fehlenden Hydraulik.

“ Der Wechsel des Antriebssystems ist meist auch verbunden mit neuen Steuerungsgenerationen. Die einheitliche Erfassung und Dokumentation der Prozessparameter erfolgt über die standardisierte Schnittstelle gemäß Euromap 63. Außerdem besteht im Unternehmen die Notwendigkeit, auch im Hause konstruierte und selbst hergestellte Maschinen und Anlagen in die vorhandene Fertigungsstruktur einbetten zu können. „Es ist also selbstredend, dass die MDE und BDE bei der Serienproduktion immer richtig funktionieren muss.“

Praxisfreundlich im Produktionsalltag

Günter Kirch weiß auch deshalb das BDE-System zu schätzen, weil die Mitarbeiter an der Maschine nur die Informationen angezeigt bekommen, die für die Arbeit erforderlich sind. Während beim Produktionsleiter eher die Daten der Gesamtproduktion und des Produktionsflusses von Bedeutung sind, so sind für die Maschinenbediener der Maschinenstatus, die Überprüfung der Taktzahl oder die Anzahl der gefertigten Teile von Bedeutung. Hierfür ist ein übersichtlich strukturiertes Display wichtig. Bei dem Hellenthaler Unternehmen hat man sich entschieden, nicht an jeder einzelnen Maschine ein Display zu installieren, sondern in den verschiedenen Bereichen große Displays mit Touch-Funktion an zentralen Stellen anzubringen. „Wir haben die verschiedenen Möglichkeiten ausprobiert und festgestellt, dass die zentrale Lösung besser ist“, so Kirch. „Bei Abfragen oder Bedienung hilft der logische und nach Funktionen gegliederte Aufbau der Software ungemein, da sie intuitiv zu bedienen ist. Nach kurzer Zeit geht das in Fleisch und Blut über.“ Als nächstes ist die Integration des CAQ-Systems geplant. Ganz konkret bedeutet das Ressourcen einzusparen und mehr Überblick zu gewinnen.

 

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