Mit dem Beginn des Jahres 2005 will der amerikanische Maschinenhersteller Milacron weltweit wieder in das Extrusionsgeschäft einsteigen. Zu diesem Zeitpunkt läuft die Wettbewerbsvereinbarung aus, die das Unternehmen Ende 1999 beim Verkauf seiner europäischen Extrusionssparte an SMS einging und die ihm fünf Jahre lang einen diesbezüglichen Wettbewerb außerhalb von Nordamerika untersagte. Ausgehend von seiner starken Position in Amerika mit Extrusionsanlagen für Holz-Kunststoff-Verbunde und im Ersatz von Schnecken und Zylindern sowie von seinen weltweiten Produktions-, Verkaufs- und Serviceniederlassungen rechnet der Maschinenbauer mit einem raschen Vordringen in die ausländischen Zielmärkte. Milacron verfügt über Produktionsstätten in Deutschland, Italien, Tschechien und Indien, in China soll die Produktion demnächst aufgenommen werden.

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