Bedingt durch den massiven Umsatzrückgang um rund 70 Mio. Euro in 2009 wird Mann+Hummel den Unternehmensbereich Erstausrüstung Automotive (UBA) am Standort Ludwigsburg neu ausrichten. Die geplanten Maßnahmen sehen eine Restrukturierung des Werks und der Geschäftsbereichsfunktionen vor. Dabei soll die Neu- und Weiterentwicklung von Produkten, Prozessen und technologischen Verfahren in Ludwigsburg verstärkt werden. Geplant ist, bis Ende 2012 das Kostenniveau gegenüber 2008 um rund 40 Mio. Euro abzusenken. In diesem Zeitraum sollen schrittweise etwa 330 Stellen möglichst sozialverträglich abgebaut werden. Zusätzlich wurden mit rund 70 Mitarbeitern bereits Vereinbarungen über freiwillige Austrittsprogramme (zum Beispiel Altersteilzeit) getroffen. Heute sind bei Mann+Hummel in Ludwigsburg 1800 Mitarbeiter beschäftigt.

Der Automobilzulieferer hat Anfang des Jahres mit kurzfristigen Maßnahmen, wie Kurzarbeit, Budgetkürzungen und der Reduzierung von Leiharbeitnehmern und befristet Beschäftigten, auf die Absatzkrise reagiert. Marktentwicklung und Wettbewerbsdruck erfordern jedoch strukturelle Veränderungen. „Wir müssen Überkapazitäten abbauen, nachhaltig Kosten senken und uns gleichzeitig auf neue Kundenanforderungen einstellen“, sagt Dr. Dieter Seipler, Vorsitzender der Geschäftsführung. „Wir wollen am Produktionsstandort Ludwigsburg festhalten. Das geht jedoch nur, wenn wir uns konsequent auf die neuen Rahmenbedingungen einstellen und im Wettbewerb bestehen können.“

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