Mit Investitionen in Höhe von rund 35 Mio. Euro baut Lanxess, Leverkusen, seinen Standort in Antwerpen/Belgien weiter aus. Geplant ist, die Kapazität der Caprolactam-Anlage bis 2010 um 10 % zu erhöhen. Aktuell liefert die Anlage rund 200000 t/a dieses Rohstoffs, der vor allem für die Herstellung von PA 6 benötigt wird. Derzeit wird rund die Hälfte des in Antwerpen hergestellten Monomers für die Produktion von Polyamiden der Durethan-Produktfamilie weiterverarbeitet.

Neben Caprolactam produziert Lanxess als ein weiteres Vorprodukt für Hochleistungskunststoffe auch Glasfasern in einer World-Scale-Anlage im Hafen von Antwerpen. Die Rückwärtsintegration mit diesen strategisch wichtigen Materialien ermöglicht dem Chemiekonzern einen verlässlichen und kostengünstigen Zugang zu den Kernrohstoffen.

Die Caprolactam-Anlage in Antwerpen ist Teil eines größeren Komplexes aus fünf Anlagen. Sie liegt am Ende einer Kette, die Vorprodukte für die Caprolactam-Synthese bereitstellt. Auch die Kapazität einiger dieser Anlagenteile wird im Rahmen des Investitionsprojekts bis 2010 gesteigert. So soll die Kapazität für das sogenannte KA-Öl, einer Mischung aus Cyclohexanon und Cyclohexanol bis 2010 um 25 % erweitert werden.

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