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Der Keba-Vorstand blickt auf ein positives Geschäftsjahr zurück (v.l.): CFO Andreas Schoberleitner, CEO Gerhard Luftensteiner und CTO Franz Höller. (Foto: Keba)

In den vergangenen fünf Jahren betrug den Angaben zufolge die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate 18,1 %. Insbesondere auf dem interanationalen Markt ist das Unternehmen weiterhin stark vertreten. Hier liegt der Geschäftsanteil unverändert hoch bei rund 90 %. In die EU wurden demnach rund 68 % und nach Asien 14 % geliefert – der österreichische Markt ausgeschlossen.

Der Aufwand für F&E der Keba Gruppe belief sich im letzten Jahr auf rund 61 Mio. Euro. Innerhalb der letzten 10 Jahre wuchs das Unternehmen um gut 1000 Mitarbeiter auf nun 1750.

Neue Struktur sichert Wachstum

Massiv vorangetrieben wurde im letzten Jahrzehnt auch die Internationalisierung. Mit drei strategischen Akquisitionen wurde das Produktportfolio erweitert. Keba bündelt das Geschäft zukünftig in die drei Geschäftsfelder:

  • Industrial Automation entwickelt und produziert Automatisierungslösungen aus Hard- und Software für Maschinen und Roboter. Die Lösungen reichen von der Bedienung über die Steuerung und Sicherheitstechnik bis hin zur Antriebstechnik. Zum Einsatz kommen diese Lösungen in verschiedenen Maschinenbau-Branchen und in der Robotik.
  • Handover Automation ist Spezialist für Übergabelösungen. Diese ermöglichen die sichere und kontaktlose Übergabe von Bargeld, Paketen oder Waren sowie den gesteuerten Zugriff auf gemeinsam genutzte Objekte. Bekannt sind diese Lösungen beispielsweise als Geldautomaten bei Banken oder als Paketautomaten bei Post- und Logistikunternehmen sowie als Übergabeautomaten im Fahrzeughandel, in der Justiz oder im Gesundheitsbereich.
  • Energy Automation entwickelt Ladelösungen für Elektrofahrzeuge. Mit den Wallboxen kann man Elektroautos sicher und zuverlässig laden und dank vielfältiger Schnittstellen auch mit verschiedenen Systemen wie etwa einer Photovoltaikanlage vernetzen. Ein weiterer Schwerpunkt in diesem Geschäftsfeld liegt im Bereich Heizungssteuerungen für Wärmepumpen sowie Biomasseheizungen.

Die drei Geschäftsfelder werden ab Herbst 2021 als eigenständige Gesellschaften tätig sein und das operative Geschäft innerhalb der Unternehmensgruppe betreiben. Sie treten aber weiterhin unter der gemeinsamen Marke Keba auf.

Materialversorgung als Flaschenhals

Die derzeit am Markt vorherrschende Bauteilverknappung spürt auch Keba. Gerade zu Pandemie-Beginn hat die Halbleiterindustrie die Kapazitäten reduziert, die aus prozesstechnischen Gründen nicht wieder so schnell erhöht werden können. Hinzu kommt die weltweit hohe Nachfrage nach Elektronik. Mit einer Taskforce, die eng mit Lieferanten in Kontakt steht, hat Keba auf diese Situation reagiert, um so negative Auswirkungen auf die Geschäftsbereiche gering zu halten.

Für dieses Jahr erwartet Keba weiteres Wachstum. Die Auftragslage ist gut und man ist zuversichtlich mit den drei Geschäftsbereichen entsprechend breit und zukunftssicher aufgestellt zu sein.

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