Bilder der Gründer des Joint-Ventures, 6 Männer

Mit der Gründung des Joint Ventures „PET Recycling Team Targu Mures“ investieren Alpla und die Firmen Ecohelp sowie UPT in den Bau einer Recyclinganlage für PET. (Bild: Alpla)

Mit der geplanten Gründung des Joint Ventures „PET Recycling Team Targu Mures“ investieren die drei Unternehmen zu gleichen Teilen in die Installation einer Extrusionslinie für das Recycling von Post-Consumer-PET-Flaschen am Standort des rumänischen Partners. Ziel ist die jährliche Produktion von 15.000 t Post-Consumer-recyceltem PET (rPET) in Lebensmittelqualität. Das rPET-Granulat wird anschließend zum Herstellen neuer Preforms und Flaschen eingesetzt und soll dazu beitragen, den lokalen Stoffkreislauf innerhalb der Region Zentral- und Südosteuropa zu stärken.

Drei Partner, unterschiedliche Kompetenzen

Die Partner bringen unterschiedliche Kompetenzen in das gemeinsame Unternehmen ein. Während Alpla als Recyclingspezialist sowie Preform- und Flaschenproduzent fungiert, stellt Ecohelp das Ausgangsmaterial in Form von PET-Flakes zur Verfügung, aus denen dann in einem Extrusionsprozess das rPET-Granulat gewonnen wird. UPT wiederum ist Miteigentümer der rPET Upcycling-Anlage Cumapol Emmen in den Niederlanden und auf den Handel mit Kunststoffen und Recyclingmaterial spezialisiert. Das gesamte Volumen der Investition in die Anlage sowie in die dazugehörigen Gebäude und die Infrastruktur beläuft sich auf rund 7,5 Mio. Euro. Im Zuge der Anlagenerweiterung werden 15 neue Arbeitsplätze am Standort in Targu Mures geschaffen.

Kunststoffmüll durchläuft Sortieranlage
Das recycelte PET stammt von Flaschen aus der haushaltsnahen Sammlung und wird zur Herstellung neuer Flaschen verwendet. (Bild: Alpla)

Nachfrage nach rPET ungebrochen

Alpla Chairman Günther Lehner, zuständig für die Weiterentwicklung der Unternehmensbereiche Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft, betont die Bedeutung der Investition: „Unser Ziel bei Alpla ist und bleibt der Kreislauf von Flasche zu Flasche – auch in Regionen, in denen die Sammlung und Verwertung von Kunststoffabfällen noch Entwicklungspotenzial hat. Mit diesem Joint Venture gehen wir einen strategisch wichtigen und zukunftsfähigen Schritt in diese Richtung.“

Das Joint Venture wurde vorbehaltlich der wettbewerbsrechtlichen Genehmigungen von den Vertragsparteien am 9. September 2021 unterzeichnet. Geplant ist der Start der Produktion für Mitte des Jahres 2022. Über weitere Details haben die Vertragspartner Stillschweigen vereinbart.

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