Recyclinganlage

Eine neue 200.000 t-Recyclinganlage ist Teil eines 100-Millionen-Investionspaketes, welches GCR auf den Weg gebracht hat. (Bild: GCR)

Mann vor Maschine
Im Innovation Hub sollen End-to-End-Entwicklungslösungen gemeinsam mit Anwendern auf den Weg gebracht werden. (Bild: GCR)

Bis 2025 sollen sich die voraussichtlichen Gesamtinvestitionen auf 100 Mio. Euro belaufen. Der neue „Innovation Hub“ ist Teil eines langfristigen Innovationsprogramms des Unternehmens. Darin enthalten ist auch eine hochmoderne Recyclinganlage mit einer jährlichen Kapazität von 200.000 t, welche 2023 in Betrieb gehen soll.

Während Polymer-Neuware über wohldefinierte und gleichbleibende Eigenschaften verfügt, führt die Arbeit mit Rezyklaten oder die Suche nach Möglichkeiten zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks zu neuen Herausforderungen, welche Entwicklungsarbeit erfordern. Oftmals sind anwenderspezifische Lösungen unter Beachtung von Abfallstrom und Endanwendung notwendig.

Deshalb setzt GCR auf „Co-Creation“-Projekte im Rahmen partnerschaftlicher Zusammenarbeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Der neue „Innovation Hub“ bündelt auf 2.000 m2 das technische Know-how des Unternehmens. Zur Verfügung steht die notwendigen technischen Ausrüstung zur Umsetzung von Projekten, angefangen von Idee und ersten Tests auf Pilotanlagen, bis hin zur Skalierung auf den Produktionsmaßstab.

Kunststoffrecycling: Der große Überblick

Mann mit Kreislaufsymbol auf dem T-Shirt
(Bild: Bits and Splits - stock.adobe.com)

Sie wollen alles zum Thema Kunststoffrecycling wissen? Klar ist, Nachhaltigkeit hört nicht beim eigentlichen Produkt auf: Es gilt Produkte entsprechend ihrer Materialausprägung wiederzuverwerten und Kreisläufe zu schließen. Doch welche Verfahren beim Recycling von Kunststoffen sind überhaupt im Einsatz? Gibt es Grenzen bei der Wiederverwertung? Und was ist eigentlich Down- und Upcycling? Alles was man dazu wissen sollte, erfahren Sie hier.

Entwicklungszentrum soll bereits bestehende Aktivitäten bündeln und forcieren

Bestehende Kooperationen umfassen technische Institute, Maschinenbauunternehmen, Rohstofflieferanten, Abfalldienstleister, Kunststoffverarbeiter und Markeneigentümer. Außerdem bietet man ein „Turn-Key“ Projektmanagement für Anwender.

GCR verfolgt den nachhaltigen Ansatz im Kunststoffbereich bereits in seinem Portfolio.. So basieren die Ciclic Polyolefin-Rezyklate auf dem Upcycling vollständig rückverfolgbarer Abfallströme und erzielen bei einer zertifizierten Verbesserung des CO2-Fußabdrucks um 60 bis 80 % vergleichbare Materialeigenschaften wie Neuware. Die Granic Mineralien-Masterbatches und Compounds können die Energiekosten laut eigenen Angaben bei der Verarbeitung um bis zu 30 % reduzieren.

Mit dem „Innovation Hub“ werden Lösungen für Herausforderungen wie die Verwendung von industriellen oder PCR-Abfällen oder die Verbesserung der Umweltbilanz ermöglicht. Das Unternehmen bietet zudem beispielsweise Lösungen auf der Basis von biologisch abbaubaren Materialien.

Quelle: GCR

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