IKV erweitert Forschung zum Spritzgießen hochpräziser Bauteile

Ein gemeinsames Forschungsprojekt zwischen dem Research & Development Center der Sumitomo Heavy Industries in Kanagawa, Japan, und dem IKV verfolgt das Ziel, die besonderen Möglichkeiten der optionalen Maschinenausstattung Activeflowbalance in der Simulation bei der Herstellung hochpräziser Bauteile abzubilden. Über Zusatzausstattung wird die Schnecke der Einspritzeinheit während des Einspritzvorgangs kurzzeitig abgebremst, dadurch wird der Druckverlauf vereinheitlicht und ein optimaler Füllvorgang bei Mehrkavitätenwerkzeugen sichergestellt. Um Bauteile angepasst auf diese Prozessführung auslegen zu können, entwickelt das Aachener Institut eine Simulationsmethode, in der das beschriebene Einspritzverhalten berücksichtigt wird.

Die neue Spritzgießmaschine hat eine Schließkraft von 1.000 kN und ist ausgerüstet mit einer 30 mm Schnecke mit einer so genannten Activelock-Rückstromsperre. Sie erhöht den Spritzgieß-Maschinenpark des IKV auf jetzt 9 Maschinen, darunter gibt es seit Jahren auch eine Spritzgießmaschine der Baureihe Ergotech 80/420-310 von Sumitomo (SHI) Demag.

Institutsleiter Prof. Dr.-Ing. Christian Hopmann dankt Thomas Brettnich, Leiter Technologieentwicklung bei Sumitomo (SHI) Demag, für die Bereitstellung der neuen Maschine. Mit dieser hochmodernen Spritzgießmaschine werden die Forschungsarbeiten am IKV weit über das aktuelle gemeinschaftliche Projekt hinaus wesentlich unterstützt.

(dw)

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