3 Männer und eine Frau bei der Preisverleihung

Nico Schoch und Nils Frey erhielten von Dr. Patrick Rapp, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus des Landes Baden-Württemberg die Urkunde im Beisein von Jana Eiser-Mauthner, Projektleiterin Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg (v.l.). (Bild: Allianz Industrie 4.0 BW)

Der Industrie 4.0-Talente-Wettbewerb der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg, ein vom Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg initiiertes und gefördertes Netzwerk, wurde bereits zum dritten Mal ausgerichtet. Dieser wurde ins Leben gerufen, da „für eine erfolgreich etablierte digital vernetzte Wertschöpfungskette ein früher und praktischer Kontakt der Auszubildenden mit dem Thema Industrie 4.0 heute essentiell ist.“

Im Rahmen der Preisverleihung präsentierten die Azubis Nico Schoch und Nils Frey, die beide eine Ausbildung zum Elektroniker für Automatisierungstechnik absolvieren und an der Weiterentwicklung der ausgezeichneten Automation rund um die „smarte Bratwurst“ beteiligt waren, ihr Projekt Dr. Patrick Rapp. Der Staatssekretär zeigte sich von der unkonventionellen Idee und deren Ausführung beeindruckt und ließ sich von den Azubis die Herausforderungen bei der Entwicklung der smarten Grillstation erläutern. Auch aufgrund dieser interessanten Einblicke hat er im Anschluss seinen Besuch bei Arburg in Loßburg angekündigt.

Das steckt hinter der smarten Bratwurst

Das Azubi-Projekt zum Thema Industrie 4.0, mit dem das Team ins Rennen ging, ist schon seit 2016 bei den Arburg Technologie-Tagen in Loßburg, dem jährlichen Inhouse-Event mit Tausenden Besuchern aus aller Welt, immer wieder im Einsatz und sorgt dabei für Furore. Es wird durch jeden neuen Azubi-Jahrgang weiter ausgebaut und technisch verfeinert. Das interdisziplinäre Azubi-Team besteht aus Auszubildenden der Berufe Elektroniker, Mechatroniker, Industriemechaniker, Fachinformatiker, aus Industriekaufleuten sowie DHBW-Studierenden der Fachrichtungen Maschinenbau und Mechatronik.

Im Grunde handelt es sich um eine Grillstation, die komplett auf Arburg-Technik basiert und Würstchen automatisch im Durchlauf anbrät. Die Komponenten im Zusammenspiel: Ein Thermolift-Trockner bringt die vorgegarten Würstchen auf Temperatur. Nach dem Einlegen in eine spezielle Aufnahme werden sie in einem Original Allrounder-Zylindermodul fertig gebraten. Das anschließende Handling – Pappteller vorbereiten, Würstchen auflegen, Senf portionieren und Würstchen-Aufnahmen rückführen – übernehmen zwei Multilift Robot-Systeme. Der Schaltschrank für die Steuerung (SPS) der Grillstation sowie die gesamte Mechanik bis hin zu Aufbau und Verdrahtung des Schutzzauns haben die Auszubildenden selbst realisiert.

Quelle: Arburg

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