Schaumstoffnoppen

Die Auszeichnung hat bereits eine lange Tradition und wurde beispielsweise auch an Polyurethan-Schöpfer Prof. Dr. Otto Bayer verliehen. (Bild: Qyzz - fotolia.com)

3 Männer
Die Ehrengäste Dr. Wolfram Frank und Wolfgang Barth (v.l.) denen der FSK-Vorsitzende Albrecht Manderscheid, Cannon Deutschland, die Ehrenurkunde und die Ehrenmedaille in Gold überreichte. Hierbei handelt es sich um die höchste Auszeichnung des Verbandes. (Bild: FSK)

Das Berufs- und Verbandsleben von Wolfgang Barth, geb. 01.11.1955, begann 1976 mit dem Grundstudium Elektrotechnik / Elektronik und dem anschließenden Fachstudium Arbeitsingenieurwesen / Arbeitsumgebungsgestaltung an der TU Dresden. Praxiserfahrung sammelte der Diplomingenieur als Mitarbeiter für Umweltschutz- und Arbeitssicherheit in großen und namhaften Unternehmen und bildete sich zum Sicherheitsingenieur, Immissionsschutz- und Störfallbeauftragten und Gefahrstoffexperten fort. Außerdem unterrichtete er als Dozent zur Umsetzung der Gefahrstoffverordnung bei der Berufsgenossenschaft Glas / Keramik und war als Expatriate für seinen Arbeitsgeber in den USA im Einsatz. Der Wechsel zum Recticel Konzern im Februar 1998 war der Einstieg von Wolfgang Barth in die Welt der Schaumkunststoffe und Polyurethane. Bis zum Altersruhestand im Sommer 2021 blieb Wolfgang Barth im Konzern und übernahm dort zahlreiche, verantwortungsvolle Aufgaben in den Bereichen Umwelt- und Sicherheitsorganisation, Umweltmanagementsysteme, umweltrechtliche Genehmigungsverfahren, Durchführung von Altlasten- und Grundwassersanierungen, Abfallmanagement, Gefahrstoffmanagement und REACH, um nur einige Verantwortlichkeiten zu nennen. Herr Barth war Störfall- und Immissionsschutzbeauftragter an Standorten zur Herstellung von PU Weichschaum. Zu seinem wesentlichen Aufgabengebiet gehörte der sichere Umgang mit Diisocyanaten aus dem Blickwinkel des Arbeits- und Umweltschutzes und der Anlagensicherheit; in diesem Zusammenhang beschäftigte er sich auch intensiv mit dem Restriktionsprozess für Diisocyanate unter REACH. Parallel zur Karriere beim Recticel Konzern stieg Wolfang Barth in die Verbandsarbeit im Arbeitskreis Umweltschutz und Arbeitssicherheit des FSK ein. Den Arbeitskreis bereicherte Herr Barth nicht nur mit seinem Wissen, sondern auch in dem er für mehrere Jahre das Ehrenamt des Sprechers bzw. des stellvertretenden Sprechers übernahm.

Wie sich der Geehrte für die Weiterbildung einsetzt

Dr. Wolfram Frank studierte ab 1966 Chemie an der Technischen Universität in Aachen, schloss 1972 das Studium mit dem Diplom ab und promovierte bis 1976 im Bereich der Organischen Chemie. Im Anschluss an das Doktorandenstudium begann Dr. Wolfram Frank seine Karriere bei der BASF AG. Seit 1982 befasste er sich im Rahmen des Berufslebens für BASF mit Polyurethanen in unterschiedlichen Sparten und auch unterschiedlichen Ländern. Dr. Wolfram Frank war als Business Manager im Bereich Automobil in den USA, als Direktor des Systemhauses in Budapest und in Paris und zuletzt als Business Manager für Weischaum im europäischen Raum zuständig. Nach 2007 übernahm Dr. Wolfram Frank beratende Tätigkeiten für die BASF, war 2008 bis 2012 Generalsekretär der Isopa und 2013 bis 2017 Vorsitzender des technischen Komitees bei Europur.

„Seit 2017 hat Dr. Wolfram Frank sein Expertenwissen auch als Berater für den FSK eingesetzt. Wir sind froh, dass wir ihn für die Arbeit im Zuge der Beschränkung von Diisocyanaten nach der REACH-Verordnung gewinnen konnten. Bei der Entwicklung der Lerninhalte für die Diisocyanat-Schulungen hat er maßgeblich auf Seiten des FSK mitgewirkt. Dr. Wolfram Frank ist als Urgestein aus der Polyurethanindustrie nicht wegzudenken. Seine nationalen und internationalen Berufserfahrungen und Engagements in der Branche sprechen für sich!“, so FSK-Vorsitzender Klaus Junginger.

Quelle: FSK

Kunststoffrecycling: Der große Überblick

Mann mit Kreislaufsymbol auf dem T-Shirt
(Bild: Bits and Splits - stock.adobe.com)

Sie wollen alles zum Thema Kunststoffrecycling wissen? Klar ist, Nachhaltigkeit hört nicht beim eigentlichen Produkt auf: Es gilt Produkte entsprechend ihrer Materialausprägung wiederzuverwerten und Kreisläufe zu schließen. Doch welche Verfahren beim Recycling von Kunststoffen sind überhaupt im Einsatz? Gibt es Grenzen bei der Wiederverwertung? Und was ist eigentlich Down- und Upcycling? Alles was man dazu wissen sollte, erfahren Sie hier.

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