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Kooperationspartner nach dem Vertragsabschluss in Eindhoven. (Bild: Elring Klinger)

Bei dieser Partnerschaft wird sich Elring Klinger, Dettingen/Erms, auf die kundenspezifische Entwicklung und Produktion von Brennstoffzellenstacks fokussieren. VDL, Eindhoven, Niederlande, wird vorrangig für die Systemintegration sowie die Erprobung unter Realbedingungen zuständig sein. Weiterer Kooperationspartner ist die Elring Klinger Fuelcell Systems Austria (EKAT), die ihre Expertise im Bereich von kompletten Brennstoffzellensystemen hat. Nach der Gründung der EKPO Fuel Cell Technologies, dem Joint Venture zwischen Elring Klinger und Plastic Omnium im Bereich Brennstoffzellen-Stacks, und der abgeschlossenen Übernahme der EKAT, was jeweils für Anfang 2021 vorgesehen ist, wird Plastic Omnium sein Know-how ebenfalls zusammenfassen.

Brennstoffzellensysteme zur Serienreife bringen

Das erklärte Ziel der Partnerschaft besteht darin, die entwickelten Brennstoffzellensysteme im kommenden Jahr bis zur Produktionsreife zu bringen. Diese sollen in mobilen und stationären Anwendungen wie Stromaggregaten, Hybridfahrzeugen oder Fahrzeugen mit Range Extender zum Einsatz kommen. Der Kooperationsvertrag ist daher zunächst bis 2021 befristet. Daran anschließend sind bereits konkrete Kundenprojekte geplant und in Verhandlung, die noch vor Auslaufen des Kooperationsvertrags zur Unterschrift kommen sollen.

„Mit dieser Kooperation vertiefen wir nicht nur unsere Zusammenarbeit mit VDL in der Brennstoffzellentechnologie, sondern schaffen auch die Grundlage, um die wasserstoffbasierten Antriebstechnologien im Schwerlastverkehr weiterzuentwickeln. Gemeinsam mit unserem Vertragspartner arbeiten wir darauf hin, die Brennstoffzelle als richtungsweisende Antriebstechnologie im Nutzfahrzeugsektor in den kommenden Jahren zu etablieren“, kommentierte Armin Diez, Vice President Fuel Cell von Elring Klinger.

Henk Coppens, Vorstandsvorsitzender von VDL Bus & Coach, sagte dazu: „Als Vorreiter auf dem Gebiet nachhaltiger Mobilitätslösungen ist VDL Bus & Coach fest davon überzeugt, dass Wasserstoff zu einem wichtigen und strategischen Teil unseres Portfolios werden wird. Das Motto von VDL lautet ‚Stärke durch Kooperation‘ und ich freue mich, dass wir dieses Motto für das Thema Wasserstoff mit der Kooperation mit ElringKlinger erfüllen können.“

Langjährige Erfahrung in der Brennstoffzellentechnologie

Elring Klinger ist bereits seit rund 20 Jahren im Bereich der Brennstoffzellentechnologie aktiv und tritt im Markt sowohl als Komponenten- als auch als Systemlieferant auf. Der Konzern fokussiert sich hierbei auf die Niedertemperatur-Brennstoffzelle (PEMFC). PEMFC-Systeme bieten eine hohe Leistungsdichte und eine hohe Dynamik in der Leistungsbereitstellung, eignen sich hervorragend für mobile Anwendungen und sind – mit einer dezentralen Wasserstoffversorgung – bereits heute einsetzbar.

Die PEMFC-Stacks des Unternehmens zur Integration in Kundensysteme sind mit einer elektrischen Leistung von 10 bis über 200 kWel verfügbar. Sie weisen optional im Endplattenmodul integrierte Peripheriekomponenten und Systemfunktionalitäten auf, die eine deutliche Vereinfachung und Kostenreduktion des Brennstoffzellensystems erlauben. Sie sind sowohl für den Einsatz in Pkw und leichten Nutzfahrzeugen als auch in Bussen und Trucks geeignet. Neben eigenen PEMFC-Stacks bietet ElringKlinger auch innovative Brennstoffzellenkomponenten wie patentierten Designs für metallische Bipolarplatten und Kunststoffmedienmodule, die das Leistungsspektrum komplettieren.

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