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Für den neuen Standort des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit dem Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie (ZLP) in Augsburg baut Kuka Systems eine roboterbasierte multifunktionale Automationszelle.

Auf dieser Zelle will das DLR in Zusammenarbeit mit dem Maschinenbauer neue automatisierte Produktionsmethoden auf Basis flexibler, kooperierender Robotersysteme und mechatronischer Handhabungssysteme entwickeln. Ziel ist die wirtschaftliche Fertigung von Flugzeugstrukturen aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK). Daneben sollen neue Lösungen für die schnelle und wirtschaftliche produktionsintegrierte zerstörungsfreie Prüfung erarbeitet werden. Hierfür bündeln das DLR und Kuka ihre Kompetenzen in einer strategischen Partnerschaft. In mehreren Arbeitspaketen wird das wissenschaftliche Forschungsprojekt von der Konstruktion und dem Testaufbau der Zelle über die Entwicklung von Endeffektoren bis hin zur Kooperation „Mensch und Maschine“ von Kuka begleitet.

„Für uns bietet die Kooperation die Chance, unser umfangreiches Automations-Know-how und unsere Erfahrungen im Umgang mit Verbundwerkstoffen in die Forschung und die Weiterentwicklung von Produktionstechnologien einzubringen. Die automatisierte Be- und Verarbeitung von neuen Composite-Materialien wird in Zukunft wichtiger Bestandteil industrieller Produktion in vielen Branchen sein“, so Kuka-Geschäftsführer Larry Drake.

Bereits seit 1993 arbeitet Kuka Roboter mit dem Oberpfaffenhofener Institut für Robotik und Mechatronik unter der Leitung von Prof. Gerd Hirzinger zusammen. Die Markteinführung des Leichtbauroboters ist das jüngste Beispiel für diese erfolgreiche Kooperation. Auch in der Forschung und Entwicklung im Bereich der Medizinrobotik haben sich inzwischen interessante Perspektiven für die Zusammenarbeit ergeben. „Mit der jetzt beginnenden Kooperation zwischen Kuka Systems und dem ZLP im Bereich der Luft- und Raumfahrt erschließen wir uns erneut technologischen Fortschritt auf einem für unsere Zukunft wichtigen Gebiet“, betont Bernd Liepert, CTO der Kuka AG.

Prof. Johann-Dietrich Wörner, Vorsitzender des Vorstands des DLR, sieht in der automatisierten Produktion den Schlüssel für die wirtschaftliche Produktion von CFK-Bauteilen für die Luft- und Raumfahrt. „Daher ist es nur konsequent,“ ergänzt er, „dass das DLR seine vorhandenen Kompetenzen in der CFK-Strukturtechnologie, der Robotik und der Mechatronik für die Automation bündelt und gezielt weiterentwickelt. Kuka ist in diesem Zusammenhang für das DLR strategischer Partner und Garant für die industrielle Umsetzung“.

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