Grüner Pfeil zeigt auf eine Energiekette

Mit der neuen Cradle-Chain aus recyceltem Material will Igus Ressourcen schonen und die Kreislaufwirtschaft stärken. (Bild: Igus)

Mit Cradle to Cradle oder von der Wiege zur Wiege ist ein Prinzip der Kreislaufwirtschaft, das die Natur zum Vorbild hat. Ziel ist es,  Verbrauchs- und Gebrauchsgüter in den biologischen beziehungsweise technischen Kreislauf zurückführen, um so Ressourcen und Rohstoffe zu schonen. Auch Igus verfolgt dieses Ziel und hat jetzt auf Basis des eigenen E-Ketten-Recycling-Programms „Chainge” die laut eigenen Angaben weltweit erste Energiekette aus recyceltem Material entwickelt, die Cradle-Chain E2.1.CG.

Bei dieser handelt es sich um ein komplettes E-Ketten-Programm aus dem neuen Material Igumid CG. Vielfältige Tests im unternehmenseigenen Testlabor zeigen demnach, dass die neue Energiekette nahezu gleiche technische Eigenschaften und Belastungsgrenzen aufweist wie eine aus dem Standard-Material Igumid G. Das neue E-Kette ist zudem zum selben Preis erhältlich wie ihre Pendants aus dem Standardmaterial. Das neue Programm ist in 5 Serien und 28 Kettentypen ab Lager lieferbar.

Kunststoffrecycling: Der große Überblick

Mann mit Kreislaufsymbol auf dem T-Shirt
(Bild: Bits and Splits - stock.adobe.com)

Sie wollen alles zum Thema Kunststoffrecycling wissen? Klar ist, Nachhaltigkeit hört nicht beim eigentlichen Produkt auf: Es gilt Produkte entsprechend ihrer Materialausprägung wiederzuverwerten und Kreisläufe zu schließen. Doch welche Verfahren beim Recycling von Kunststoffen sind überhaupt im Einsatz? Gibt es Grenzen bei der Wiederverwertung? Und was ist eigentlich Down- und Upcycling? Alles was man dazu wissen sollte, erfahren Sie hier.

Aus alten E-Ketten Rezyklat gewinnen

Bei der Cradle-Chain kommt unter anderem recyceltes Material aus dem „Chainge” Recycling-Programm zum Einsatz. Im Rahmen dieses Programms sammelt das Unternehmen seit 2019 ausgediente Energie- und Schleppketten von Kunden, damit diese nicht im Industriemüll landen. Das gilt sowohl für unternehmenseigene E-Ketten als auch für Ketten anderer Hersteller. Bisher wurden bereits über 32 t Material aus 13 Ländern gesammelt. Für 2022 hat steht das Ziel, diese Summe auf 500 t zu erhöhen.

Das Altmaterial wird sortenrein sortiert, gereinigt, regranuliert und auf Neuwarenqualität aufbereitet. Möglich ist dies mithilfe einer chemischen Analyse und dem sogenannten Formulation Tuning – ein Prozess, in dem das Material auf die gewünschten Eigenschaften hin optimiert wird und so eine konstante Produktqualität ermöglicht. Aus diesem Post-Consumer-Material Igumid CG entsteht dann die recycelte Cradle-Chain, die keine Qualitätseinbußen beim Verschleißverhalten, der Stabilität oder im Dauerbiegewechsel aufweist. Durch den nachhaltigen Rohstoffkreislauf der neuen Cradle-Chain werden laut Environment Product Declaration zudem 28 % CO2 eingespart.

Quelle: Igus

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