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Im Autoinnenraum der Zukunft steht die Gestaltung von Oberflächen mithilfe von Farben, Optik und Haptik, mit Lichteffekten und Funktionen im Mittelpunkt. (Bildquelle: Covestro)

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Gemeinsam mit den Firmen Engel Austria und Dr. Schneider entwickelte Covestro ein platzsparendes, modulares Tischkonzept für den Autoinnenraum. (Bildquelle: Covestro)

„Vor allem ein hochwertiges und individuelles Design hat erheblichen Einfluss auf die Kaufentscheidung von Verbrauchern, bietet aber auch Autoherstellern Möglichkeiten zur Markendifferenzierung“, erläuterte Jochen Hardt, Global Marketing Mobility im Segment Polycarbonate bei Covestro. „Im Mittelpunkt steht die Gestaltung von Oberflächen mithilfe von Farben, Optik und Haptik, mit Lichteffekten und Funktionen.“

Tausendsassa Polycarbonat

Kunststoffe wie das Polycarbonat Makrolon und die Polycarbonatmischungen Bayblend und Makroblend sind leichtgewichtig und robust. Sie bieten eine gute thermische und elektrische Isolierung. Mit ihnen lässt sich eine Vielzahl von Designlösungen umsetzen, mit glasähnlichen Oberflächen, vielen Farben und Möglichkeiten zur Integration von Displays, Sensoren und Kameras.

Im Autoinnenraum der Zukunft werden hauchdünne Schichten aus natürlichen Materialien wie Holz und Marmor eine wichtige Rolle spielen. Auf der Oberfläche spritzgegossener Bauteile aus dem Polycarbonat Makrolon Ai – abgelietet von von „Automotive interior“ – sind sie dafür geeignet, ein Wohlfühlambiente zu schaffen, so der Werkstoffhersteller.

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Im Autoinnenraum der Zukunft steht die Gestaltung von Oberflächen mithilfe von Farben, Optik und Haptik, mit Lichteffekten und Funktionen im Mittelpunkt. (Bildquelle: Covestro)

Gute Stimmung mit Lichteffekten

Mit Beleuchtung lassen sich die Effekte noch steigern. Ein Beispiel ist der Fußboden im Prototyp des Autoinnenraumkonzepts: Hier scheint Licht aus einem Polycarbonatteil durch eine hauchdünne Marmorschicht. Dieser Effekt ließe sich auch durch Beschichtung mit einer digital bedruckten Folie erzeugen.

Auch die hohe Transparenz von Polycarbonat selbst lässt sich für Lichteffekte nutzen, zum Beispiel durch Hintergrund- oder Kantenbeleuchtung. Das Licht kann dynamisch und kommunikativ, aber auch atmosphärisch, entspannend sowie wohnlich sein. Covestro rechnet mit einer wachsenden Nachfrage nach immer stärker personalisierten Beleuchtungserlebnissen und -funktionen.

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Covestro erarbeitet gemeinsam mit dem Forschungs- und Entwicklungszentrum des chinesischen Autoherstellers GAC ein neues Leichtbaukonzept für Sitzlehnen für dessen Konzeptfahrzeug ENO.146. (Bildquelle: Covestro)

Polycarbonat bildet auch die Basis für endlosfaserverstärkte thermoplastische Verbundwerkstoffe mit dem Namen Maezio. Die unidirektionale Anordnung der Fasern verleiht der Oberfläche eine besondere und ästhetische Wirkung. Daneben sind die daraus hergestellten Sitzschalen und ein neuer platzsparender Tisch leicht und robust.

Nachhaltigere Beschichtungen

Vielgestaltig ist auch der Einsatz von Lacken und Beschichtungen im Autointerieur. Hier sind viele Farben sowie optische und haptische Effekte möglich. Covestro sieht sich als Pionier in der Entwicklung wässriger Lacke mit sehr geringem Gehalt an flüchtigen organischen Komponenten oder Volatile Organic Compounds (VOC). Im Innenraumkonzept basiert der wässrige Fußboden-Decklack auf den PU-Rohstoffen Bayhydrol und Bayhydur. Sie verleihen ihm ihm Langlebigkeit und Individualität. In den Kopfstützen, der Instrumententafel und den Sitzen findet die wässrige Insqin PU-Technologie zur Textilbeschichtung Anwendung. Covestro ist zudem Wegbereiter für den Einsatz von überwiegend biobasierten PU-Rohstoffen wie den Lackhärtern Desmodur eco N 7300 und Bayhydur eco 701-90 sowie der Urethan-Acrylatdispersion Bayhydrol eco 2877.

Vorteil Polyurethan

Der Innenraumboden ist mit PU-Werkstoffen völlig neu gestaltet und schafft so eine angenehme und wohnliche Umgebung. Baypreg ist ein Zwei-Komponenten-Polyurethansystem, das besonders zur Herstellung von Leichtbauteilen anstelle von Stahl genutzt werden kann. Die Kombination aus Baypreg und Glasfasermatten mit Kernwerkstoffen wie Papierwaben oder geschäumtem Polycarbonat ermöglicht eine deutliche Gewichtsreduzierung und hohe mechanische Festigkeit.

Für eine wirkungsvolle Schalldämpfung sorgt das PU-System Baynat. Es ermöglicht selbsttragende Bauteile und wird seit langem im Dachhimmel von Fahrzeugen eingesetzt. Es dürfte im leisen Elektroauto der Zukunft eine besondere Bedeutung bekommen, wenn es darum geht, Geräusche anderer Fahrgäste und der Außenwelt zu dämpfen. Für eine noch stärker dämpfende Wirkung für Geräusche und Fahrzeugschwingungen empfiehlt sich das weiche PU-System Bayfit. Es wird zu diesem Zweck meist in Hohlräumen verschäumt. (jhn)

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