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Celanese und Ticona haben eine Absichtserklärung mit Fraport zur Lösung des Konflikts um den Flughafenausbau unterzeichnet. Demnach soll das Werk Kelsterbach bis Mitte 2011 geschlossen und an einem anderen, noch unbekannten Standort in Deutschland neu errichtet werden. Die Kosten für die Verlagerung sämtlicher Geschäftsaktivitäten, einschließlich der Neuerrichtung der Produktionsanlagen, trägt Fraport. Die Vertragsparteien sind sich einig, dass ein solcher Schritt nicht zu Lasten der Belegschaft ausfallen darf. Daher hat der Flughafenbetreiber zugesichert, sämtliche Mitarbeiter, deren Arbeitsplatz aufgrund der Einigung entfällt, in Beschäftigungsverhältnisse in der Fraport-Gruppe zu übernehmen. Zu diesem Zweck ist die Gründung einer Beschäftigungsgesellschaft, an der sich auch das Land Hessen beteiligt, beabsichtigt.


Für das Management von Celanese und Ticona hat die mit dem Konflikt einhergehende Planungsunsicherheit am Standort Kelsterbach den Ausschlag dafür gegeben, eine Einigung mitzutragen. „Eine Fortführung der bestehenden rechtlichen Auseinandersetzungen und deren Eskalation ist aus unternehmerischer Sicht höchst problematisch“, begründet Dr. Andreas Pohlmann, Vorstandsvorsitzender von Celanese, die Entscheidung seines Unternehmens. „Wir brauchen Planungssicherheit, und die ist jetzt gegeben.“

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