AXA Private Equity hat mehr als 70 Prozent der Firmenanteile von CABB erworben. Die übrigen Anteile hält das Management. Das in Sulzbach/Taunus ansässige Spezialchemieunternehmen stellt unter anderem Monochlor-Essigsäure (MCAA) und verschiedene Zwischenprodukte der Spezialchemie her. Mit Unterstützung des Investors will es seine Expansionspläne über asiatische Produktionspartner vorantreiben und seinen Umsatz in den kommenden fünf Jahren um rund 50 Prozent steigern. Außerdem will es seine Position auf dem US-Markt deutlich ausbauen. In Deutschland unterhält CABB zwei Produktionsstandorte (Gersthofen und Knapsack) mit insgesamt 300 Mitarbeitern.

Die aus dem Höchst-Konzern hervorgegangene CABB war bis Juni 2005 Teil von Clariant. Durch einen gemeinsamen Buyout des Managements und des Buyout-Fonds von Gilde wurde CABB aus Clariant herausgelöst. Die ursprünglich auf einen Zeitraum vom mehreren Jahren angelegten Unternehmensziele wurden bereits nach etwas mehr als 15 Monaten erreicht. Für 2006 rechnet das Management mit einem Umsatz von etwas über 140 Mio. Euro, zum Zeitpunkt des Einstiegs von Gilde hatte dieser bei 114 Mio. Euro gelegen.

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