Preistrophäe

Bis zum 30. April 2022 können Bewerbungen für den Biopolymer Innovation Award eingereicht werden. (Bild: Polykum)

Die gemeinnützige Fördergemeinschaft Polykum mit Sitz in Merseburg hatte den Preis 2019 mit Unterstützung des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung Sachsen-Anhalt ins Leben gerufen. Mit dem Biopolymer Innovation Award werden Produkte aus kompostierbaren Kunststoffen oder Technologien zum Herstellen, Verarbeiten, Kompostieren oder zum Recyceln dieser Materialien. Der Hauptpreis ist mit 2.000 Euro dotiert und wird in diesem Jahr am 14. Juni 2022 auf dem internationalen Kongress "Biopolymer – Processing & Moulding" verliehen.

Die interdisziplinär besetzte Jury zeichnete 2021 drei Unternehmen für „wegweisende und Mut machende Innovationen auf dem Gebiet der biologisch abbaubaren Kunststoffe aus“, wie Juryvorsitzender Peter Putsch, Vorstand des gastgebenden Polykum e.V., am Rande der virtuellen Preisverleihung erklärte. Der erste Preis ging an die italienische Gruppo Fabbri Vignola für eine kompostierbare Lebensmittelverpackungsfolie, der zweite Preis wurde an das Hamburger Start-up Traceless Materials, das aus Nebenprodukten der Agrarwirtschaft Polymere gewinnt. Das oberpfälzer Unternehmen Genisys erhielt für seine Kunststoffheringe für Begrenzungskabel von Rasenmäherrobotern die "Bronzemedaille".

Warum der Bekanntheitsgrat von bioabbaubaren Polymeren steigen sollte

Die begehrten Trophäen werden 2022 zum dritten Mal durch den Polykum e.V. vergeben. Die gemeinnützige Fördergemeinschaft für Polymerentwicklung und Kunststofftechnik mit Sitz in Merseburg (Mitteldeutsches Chemiedreieck) möchte nach den Worten ihres geschäftsführenden Vorsitzenden Peter Putsch mit dem Preis dazu beitragen, „dass biologisch abbaubare Kunststoffe bekannter werden und Menschen über Branchen- und Ländergrenzen hinweg darüber ins Gespräch kommen“.

Denn die Entwicklung dieser Werkstoffe sehen Putsch und seine Mitstreiter nach wie vor eher am Anfang. „Viele Unternehmer, aber auch Anwender haben diese Materialien überhaupt noch nicht auf dem Schirm“, beobachtet der Polykum-Vorstand. Dabei seien sie häufig mehr als nur umweltfreundlicher Ersatz für herkömmliche Kunststoffe. „Klug eingesetzt, bieten sie Mehrwerte, die andere Materialien nicht aufweisen.“ Biopolymer-Award-Gewinner hätten das in den letzten Jahren eindrucksvoll bewiesen – bei Lebensmittelverpackungen ebenso wie im Freizeit-, Medizin- oder Bausektor.

"Mit der diesjährigen Partnerregion Mittel- und Südamerika erwarten wir weitere Zuwächse und noch mehr Internationalität“, blickt Organisator Peter Putsch voraus. Hauptunterstützer der Veranstaltung ist, wie im vergangenen Jahr, Germany Trade and Invest (GTAI), die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland für Außenwirtschaft und Standortmarketing.

Quelle: Polykum

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