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Am integrierten Standort Shanghai hat Bayer MaterialScience, Leverkusen, eine neue Produktionsanlage für Diphenylmethan-Diisocyanat (MDI) mit einer Jahreskapazität von 350000 t in Betrieb genommen. Außerdem legte das Unternehmen – ebenfalls in Shanghai – den Grundstein für den Bau einer Toluylen-Diisocyanat (TDI)-Anlage mit einer Kapazität von 250000 t/a, die im Jahr 2010 in Betrieb gehen soll. Die TDI-Anlage wird nach dem modernen Gasphasenverfahren arbeiten. Gegenüber einer konventionellen Anlage gleicher Größe ermöglicht dieses Energieeinsparungen von bis zu 60 %. Zudem kommt die Technologie mit bis zu 80 % weniger Lösemittel aus. Die neue Verfahrenstechnik senkt darüber hinaus die Investitionskosten für eine derartige Großanlage um rund 20 %.

China ist für Bayer der umsatzstärkste Abnehmer in der Region Asien/Pazifik und derzeit der drittgrößte nationale Markt weltweit. Das Land ist bereits der global größte Einzelmarkt für Polycarbonate (PC). Bis 2015 wird es sich voraussichtlich auch zum weltgrößten Konsumenten von Polyurethanen (PUR) entwickeln. Erst im vergangenen Monat nahm Bayer eine neue Anlage für PUR-Dispersionen in Betrieb. Sie verfügt über eine Jahreskapazität von 20000 t und stellt als erste Produktion in China PUR-Rohstoffe für Wasserlacke her. Inzwischen ist auch der Bau der zweiten Stufe der PC-Produktion des Unternehmens fertig gestellt, mit der die Gesamtkapazität für Makrolon auf 200000 t/a verdoppelt wird. Die Inbetriebnahme der zweiten Produktionslinie soll in Abhängigkeit von der Marktentwicklung erfolgen.

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