BASF-Tanklager in Ludwigshafen

Die BASF richtet ihre Forschungsaktivitäten neu aus. Nachhaltigkeit und neue Technologien gehen hier oftmals Hand in Hand. (Bild: BASF)

Die BASF investiert und forscht bereits auf vielen Ebenen an neuen Technologien um den Wandel hin zu mehr Nachhaltigkeit zu unterstützen. Künftig will man daher noch mehr in die Forschung investieren und richtet dafür die Forschungsaktivitäten neu aus. Insbesondere die Bereiche Mobilität und Landwirtschaft mit innovativen Kühlerschutzmitteln für Elektroautos oder neue Technologien für Präzisionsanwendungen in der Landwirtschaft will man dafür weiter stärken. Das hat der Konzern jüngst im Rahmen seiner Forschungspressekonferenz bekanntgegeben. Erfahren Sie hier auch die aktuellen Quartalszahlen der BASF - welche Geschäftssegmente unter den Erwartungen blieben und welche nicht.

„Die Transformation zur Nachhaltigkeit beginnt bereits mit der Forschung“, erklärt Dr. Melanie Maas-Brunner, Mitglied des Vorstands und Chief Technology Officer der BASF. Der Chemiekonzern selbst, sei dafür sehr gut aufgestellt und verfüge über eine einzigartige Forschungs- und Entwicklungslandschaft mit global rund 10.000 Mitarbeitern. Künftig will man noch enger mit dem Marktumfeld kommunizieren und so Synergie innerhalb des Konzern-Verbundes noch besser nutzen.

Die BASF integriert geschäftsnahe Forschungseinheiten in Unternehmensbereiche

Die weltweiten Forschungsaktivitäten sollen dazu im kommenden Jahr neu geordnet werden. Geschäftsnahe Forschungseinheiten, die bislang Teil der drei Forschungsbereiche sind, werden in die Unternehmensbereiche integriert und damit noch stärker auf die Bedürfnisse der Kunden ausgerichtet. Forschungsaktivitäten mit Relevanz für mehrere Unternehmensbereiche bündelt man künftig in einem zentralen, global aufgestellten Forschungsbereich. In einer früheren Meldung hatte der Konzern bereits bekanntgegeben, im Laufe des zweiten Quartals 2022 die Forschungsaktivitäten in einer zentralen Forschungseinheit mit Sitz in Ludwigshafen zu bündeln.

Der Fokus liegt klar auf der Entwicklung von CO2-freien Verfahren, der Stärkung der Kreislaufwirtschaft sowie dem Ausbau der Digitalisierung. Insgesamt hat der Chemiekonzern 2020 rund 2 Mrd. Euro in Forschung und Entwicklung investiert.

Forschung im Bereich Batteriematerialien wird weiter intensiviert

Generell will man die CO2-Emissionen weiter senken – auch im Mobilitätsbereich. (Lesen Sie hier, wie die BASF die Umsetzung ihrer CO2-Reduktionsziele reduziert). Mit der Transformation zur Elektromobilität können Emissionen reduziert werden. Das Unternehmen will dazu beispielsweise Batterieladezeiten verkürzen, die Sicherheit verbessern und Produktionsprozesse von Elektrofahrzeugen nachhaltiger und effizienter machen.

So wird auch verstärkt an Batteriematerialien, Hochleistungskunststoffen, modifizierten Kühlerschutzmitteln oder auch neuen Lacken geforscht. Denn klar ist, Kunststoffe leisten einen wichtigen Beitrag unter anderem zur Sicherheit von Elektrofahrzeugen, wo sie beispielsweise als stabiler Aufprallschutz, für eine sichere Stromverteilung, als wärmeleitende Klebstoffe, oder zur Kennzeichnung von Hochspannungsbauteilen und -konnektoren eingesetzt werden.

Ebenso will man die Sicherheit bei Elektrofahrzeugen erhöhen

Mit einem neu entwickelten Kühlerschutzmittel aus der Glysantin-Produktreihe will man etwa die Sicherheit von Batteriefahrzeugen weiter erhöhen. Das Kühlerschutzmittel weist durch eine neuartige Formulierung eine äußerst niedrige elektrische Leitfähigkeit auf. Das bedeutet, wird die Batterie zum Beispiel im Falle eines Unfalls beschädigt, reagiert das Produkt nicht mit Hochspannungsteilen der Batterie. Gleichzeitig ermöglicht Glysantin Electrified einen zuverlässigen Korrosionsschutz im Kühlsystem von Elektrofahrzeugen.

Eine neue Version der kathodischen Tauchlackierung (E-Coat) Cathoguard entwickelt, lässt sich auch bei niedrigeren Temperaturen einsetzen und verringert so die CO2-Emissionen bei gleichbleibenden Produkteigenschaften. Zudem erfüllt die Technologie die etablierten Nachhaltigkeitsanforderungen, da sie weder Zinn noch gefährliche Luftschadstoffe und nur wenige flüchtige organische Verbindungen enthält.

Quelle: BASF

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