BASF-Steamcracker, Ludwigshafen

Die BASF legt im dritten Quartal 2021 beim Umsatz deutlich zu. (Bild: BASF SE)

Für das dritte Quartal vermeldet die BASF einen Umsatz von 19,7 Mrd. Euro und damit 5,9 Mrd. Euro mehr als noch im gleichen Quartal des Vorjahres. Hauptverantwortlich dafür waren höhere Preise in allen Segmenten, insbesondere von Chemicals, Surface Technologies und Materials (+36 %). In nahezu allen Segmenten konnte der Absatz deutlich gesteigert werden (+6 %). Die Ergebnisse der BASF für das zweite Quartal 2021 können Sie hier nachlesen.

Nachfrage in den Segmenten Material und Industrial Solutions treibend

Das Ergebnis (Ebit vor Sondereinflüssen) lag mit 1,9 Mrd. Euro um 1,3 Mrd. Euro über dem des dritten Quartals. Wesentlicher Treiber war das deutlich gestei­gerte EBIT vor Sondereinflüssen im Segment Chemicals. Maßgeblich für diese Prognose sind die gestiegenen Ergebniserwartungen der Segmente Materials und Industrial Solutions sowie von Sonstige. Die Ergebnisbeiträge der Segmente Agricultural Solutions, Surface Technologies sowie Nutrition & Care sanken hingegen deutlich.

Bei den Downstream-Geschäfte sieht sich die BASF nach wie vor mit weiter steigenden Rohstoff-, Energie- und Frachtkosten konfrontiert. Auch Preiserhöhungen konnten die teils deutlich höheren Kosten nicht komplett kompensieren.

Die Quartalszahlen im Überblick

Das Ergebnis (Ebit) nach Sondereinflüssen belaufen sich im zurückliegenden Quartal auf minus 43 Mio. Euro. Insbesondere Strukturmaßnahmen, Devestitionen und Integrationskosten schlagen hierbei durch. Sonstige Erträge wirkten gegenläufig. Im Vorjahr fielen Sondereinflüsse in Höhe von minus 3,2 Mrd. Euro an.

Das Ebit lag mit 1,8 Mrd. Euro über dem Wert des Vorjahresquartals (- 2,6 Mrd. Euro). Das darin enthaltene Ergebnis aus integralen Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden, erhöhte sich um 144 Mio. Euro auf nun 200 Mio. Euro.

Das Ergebnis (Ebitda vor Sondereinflüssen) beläuft sich auf 2,8 Mrd. Euro (1,2 Mrd. Euro mehr als noch im dritten Quartal 2020). Das Ebitda beziffert die BASF mit 2,7 Mrd. Euro, was 1,7 Mrd. Euro mehr als noch im Vergleichszeitraum des Vorjahres ist. Auch das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen erhöhte sich um 1,3 Mrd. Euro auf jetzt 3,4 Mrd. Euro.

Lieferengpässen entlang der Wertschöpfungskette beeinflussen Geschäftstreiben

Die weiterhin vorherrschenden Lieferengpässe in vielen Bereichen der Wertschöpfungskette des verarbeitenden Gewerbes spürt auch die BASF. So schwächte sich die Wachstumsdynamik im Vergleich zum Vorquartal ab. Produktionsausfälle und Logistikprobleme in den Lieferketten verschärfen die Lage an den Weltmärkten. Obwohl die steigenden Energiepreise neben den Unternehmen auch die Endverbraucher belasteten, blieb die globale Nachfrage nach Gebrauchsgütern und dauerhaften Konsumgütern stabil. Die Situation an den Weltmärkten wird sich auch nach Einschätzung der BASF im vierten Quartal nicht grundlegend ändern.

Trotzdem geht das Unternehmen auch weiterhin von einer positiven Geschäftsentwicklung aus. Treibend hierfür ist die solide Nachfrage, vor allem in den Segmenten Chemicals und Materials. Entsprechend dieser Erwartungslage wurde auch die Prognose für das Geschäftsjahr 2021 angehoben:

  • Umsatzwachstum zwischen 76 und 78 Mrd. Euro (bisher zwischen 74 und 77 Mrd. Euro)
  • EBIT vor Sondereinflüssen zwischen 7,5 und 8 Mrd. Euro (bisher zwischen 7 und 7,5 Mrd. Euro)
  • Return on Capital Employed (ROCE) zwischen 13,2 und 14,1 % (bisher zwischen 12,1 und 12,9 %)
  • Steigerung des Umsatzes mit Accelerator-Produkten zwischen 21,5 und 22,5 Mrd. Euro (bisher zwischen 21 und 22 Mrd. Euro)
  • Stabilisierung der CO2-Emissionen zwischen 20,5 und 21,5 Mio. t

Quelle: BASF

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