BASF nimmt neue Versuchsanlage für Polyamid-Folien in Betrieb

Darüber hinaus wird die Anlage auch für die Forschung, Produktentwicklung und Materialprüfung für Ultramid-Folienprodukte eingesetzt werden. Die Anlage erlaubt die Produktion von Castfolien sowie Blasfolien mit bis zu 7 Schichten. Durch die flexible Auslegung und die Größe der Kombinationsanlage können Produktionsbedingungen simuliert werden. Die Anlage ermöglicht die Herstellung von Versuchsmengen und die anwendungstechnische Prüfung neuentwickelter Folienprodukte.

„Ultramid ermöglicht unseren Kunden immer leistungsstärkere Foliensysteme „, sagt Hermann Althoff, Leiter der globalen BASF-Geschäftseinheit Polyamide und Zwischenprodukte. „Mithilfe der neuen Coextrusionsversuchsanlage können wir gemeinsam mit unseren Kunden neue, individuell auf die Bedürfnisse des Marktes zugeschnittene Folienprodukte entwickeln.“

Je nach Bedarf kann die Anlage als Cast- oder Blasfolienanlage betrieben werden. Sie ermöglicht die Extrusion von 20 bis 250 Mikrometer dicken, symmetrischen oder asymmetrischen Folien bei einer Breite bis zu 750 mm und Geschwindigkeiten bis zu 50 m/min. Die Abkühlung der Folien kann im Blasfolienbetrieb durch Luft und je nach Anforderung zusätzlich auch mit Wasser erfolgen. Im Castfolienbetrieb wird die Abkühlung über die Chill-Roll, die zwischen 20 °C und 130 °C einstellbar ist, geregelt.

Mit über 60 Jahren Erfahrung ist BASF – so das Unternehmen selbst – der führende Anbieter von qualitativ hochwertigen Polyamiden und Polyamid-Zwischenprodukten für technische Kunststoffe, Folien, Fasern und Monofilamente. Das Produktportfolio umfasst Ultramid B (Polyamid 6), Ultramid C (Polyamid 6/6.6 Copolymer) und Ultramid A (Polyamid 6.6). Das Angebot wird durch technischen Kundenservice abgerundet.

Durch die Verwendung von Polyamiden in flexiblen Verpackungslösungen wird weniger Verpackungsmaterial benötigt, verlautet der Kunststoff-Hersteller. Gleichzeitig werde das verpackte Produkt besser geschützt. Dadurch trage dieses Verpackungsmaterial dazu bei, Lebensmittel länger haltbar zu machen. Durch die Reduzierung von Verpackungsmaterial werde außerdem die Umwelt geschont und Kosten würden eingespart.

(dw)

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