BASF-Standort in Lampertheim

Der BASF-Standort in Lampertheim: Hier werden unter anderem Lichtschutzmittel produziert.

Im Rahmen eines mehrstufigen Investitionsplans plant der Chemiekonzern BASF, die wachsende Nachfrage nach Lichtschutzmitteln für langlebige Kunststoffanwendungen zu bedienen und die Versorgungssicherheit weltweit zu erhöhen.

„Wir sehen einen wachsenden Bedarf an nachhaltigen Materialien, die beispielsweise in Automobilen, Baumaterialien und Gewächshäusern zum Einsatz kommen, um den globalen Herausforderungen von heute und morgen zu begegnen. Als ein weltweit führender Hersteller und Anbieter von Lichtschutzmitteln wollen wir der wachsenden Nachfrage unserer Kunden künftig noch besser begegnen, deshalb erweitern wir unsere Produktionskapazitäten“, sagt Dr. Achim Sties, Senior Vice President, Performance Chemicals Europe, BASF.

BASF-Standort in Pontecchio Marconi, Italien
Blick auf den BASF-Standort in Pontecchio Marconi, Italien. (Bild: BASF)

Warum Lichtschutzmittel für Kunststoffe so wichtig sind

Nachhaltige Lösungen im Kunststoffbereich sind gefragt. Gerade Sonneneinstrahlung und künstliches Licht können die Unversehrtheit und Haltbarkeit von Kunststoffen beeinträchtigen. Das wiederum führt zu einem Abbau der chemischen Bindungen im Kunststoff. Photodegradation führt zu Rissbildung, Verkreidung und einer Beeinträchtigung der physikalischen Eigenschaften wie Schlag- und Zugfestigkeit.

Die HALS-Produkte Tinuvin, Chimassorb und Uvinul des Unternehmens schützen Polymere vor UV-Strahlung und sind zudem wirksame Inhibitoren des durch freie Radikale verursachten Abbaus. Diese Eigenschaften helfen dabei, die Lebensdauer der Produkte zu verlängern.

Die Produktionsstandorte in Pontecchio Marconi und Lampertheim sind strategische World-Scale-Anlagen für HALS und NOR HALS und bedienen dabei den Weltmarkt. Der Konzern hat kontinuierlich in die Modernisierung und den Ausbau der Produktionskapazitäten und Infrastruktur investiert und ist laut eigenen Angaben der einzige Kunststoffadditiv-Anbieter mit Produktionsanlagen auf vier Kontinenten.

Quelle: BASF

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67056 Ludwigshafen
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