Maschinenübergabe während der Fakuma

Neue Technik für Forschung und Bildung: (v.l.) M. Eng. Bardo Palmberg (IKD), Thomas Knop (Arburg), Prof. Dr.-Ing. Thomas Schröder (IKD) und Dr. Christoph Schumacher (Arburg) während der Maschinen-Übergabe auf der Fakuma. (Bild: Arburg)

Am Messestand der Hochschule Darmstadt (h_da) nahmen Prof. Dr.-Ing. Thomas Schröder und M. Eng. Bardo Palmberg als Vertreter der Hochschule Darmstadt an der Zeremonie teil. Dr. Christoph Schumacher, Bereichsleiter Marketing, und Gebietsverkaufsleiter Thomas Knop von Arburg, übergaben die neue Maschine symbolisch an die Bildungseinrichtung.

Automatisiertes Handling der Spritzgießteile

Auf der hydraulischen Allrounder 370 S mit Multilift H Robot-System lassen sich Thermoplaste sowie LSR und Duroplaste verarbeiten. Während der Messe wurden Topflappen aus LSR mit einem Werkzeug der Firma Emde hergestellt, mit Material von Momentive. Spritzgießteile werden automatisiert dem Werkzeug entnommen und abgelegt. Am Beispiel der vorgeführten Maschine liefen auch Werkzeug-Simulationen, welche in Kooperation mit dem Unternehmen Sigmasoft realisiert wurden. Neu dabei: Im Werkzeug selbst wurden Infrarot-Temperatursensoren integriert. Mittels Rehometerdüse wird zudem die Viskosität des LSR-Materials gemessen.

Modular für Lehre und Forschung

Die Anlage dient dem Institut für Kunststofftechnik an der Hochschule Darmstadt zu Lehr- und Forschungsaktivitäten. Das gesamte System ist dabei modular aufgebaut. So lassen sich die Spritzeinheit in verschiedene Arbeitsstellungen anordnen. Zudem ist die Maschine mit den diversen Assistenzpaketen von Arburg ausgestattet. Sie unterstützen den Anwender beim Einrichten, dem Produktionsanlauf, der Prozessoptimierung, der Überwachung und gewährleisten auch die Programmierfreiheit.

Mit an Bord sind auch das Produktivitätspaket mit Arburg-Energiesparsystem AES, eine zusätzliche Optionserweiterung für das Spritzprägen und die Anbindung an das Kundenportal ArburgXworld in der Premium-Version.

Das Arburg-Leitrechnersystem ALS und die Peripherie sind über OPC-UA-Schnittstellen angebunden. Auch der Anschluss eines externen Großbildschirms für die akademische Ausbildung von Schülern und Studierenden ist möglich.

Zusammenarbeit für Know-how-Transfer und weiteres Feedback

Durch die Partnerschaft mit dem IKD in Darmstadt erhält der Spritzgießmaschinenhersteller aus Loßburg auch wertvolles Feedback für die eigene Entwicklung. So würdigte Prof. Dr.-Ing. Thomas Schröder vom IKD die Zusammenarbeit: „Durch Arburg haben wir schon immer große Unterstützung in Form der Bereitstellung von Maschinen und Peripherie erfahren. Gleiches gilt für die Zusammenarbeit in den Bereichen Know-how-Transfer sowie ‚Neue Technologien und Verfahren‘. Im Rahmen von Veranstaltungen wie etwa dem Kunststofftag und in der Lehre unterstützt uns Arburg darüber hinaus mit aktuellem Lehrmaterial und weiteren Beiträgen.“ Der Fachbereich Maschinenbau und Kunststofftechnik an der Hochschule Darmstadt arbeitet bereits seit mehr als 50 Jahren mit dem Maschinenbauunternehmen zusammen, das IKD seit über 20 Jahren.

„Wir freuen uns, durch den Kauf des Allrounders jetzt die neueste Maschinentechnik zur Verfügung zu haben. An unserer Kooperation schätzen wir vor allem die Flexibilität von Arburg in jeglicher Hinsicht – sei es bei der Maschinen- oder Verarbeitungstechnik, aber auch im Bereich Innnovation und gemeinsame Forschung. Immer die neuesten Maschinen zur Verfügung zu haben, ist für eine Lehr- und Forschungseinrichtung wie die unsere natürlich von ausschlaggebender Bedeutung. Deshalb freuen wir uns, auch zukünftig eng mir Arburg zusammenzuarbeiten“, erklärt Bardo Palmberg, Technikumsleiter Spritzgießen am IKD.

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