Luftaufnahme des Werksgeländes

Auch der Standort Waldachtal ist jetzt ISCC Plus zertifiziert. Das Unternehmen hat bereits 2021 den Standort in Neuhaus am Rennweg und im Juni 2022 den Standort in Brensbach zertifizieren lassen. (Bild: Röchling)

„In einem so stark regulierten Umfeld wie der Pharma- und Medizintechnikindustrie ist es eine Herausforderung, den Wandel hin zu nachhaltigeren Lösungen für Pharmaindustrie und Medizintechnik voranzutreiben", sagt Grit Pasche, Global Director Quality & Regulatory Affairs bei Röchling Medical. Daher sei die Möglichkeit, ISCC Plus-zertifizierte Materialien zu verwenden, für das Unternehmen genau die richtige Wahl gewesen. „Diese auf nachwachsenden Rohstoffen basierenden Polymere bieten in Bezug auf die Produktleistung die gleichen Eigenschaften wie fossilbasierte Alternativen. Das bedeutet, dass wir unseren Kunden Zugang zu nachhaltigen Alternativen bieten können, die bei der Produktleistung und der behördlichen Zulassungen die gleichen Eigenschaften aufweisen wie fossile Polymere“, so Grit Pasche. Für den Materialherstellungsprozess können dieselben technischen Anlagen wie für rein fossilbasierte Werkstoffe genutzt werden, was für eine effiziente Infrastruktur spricht und auch die Auslastung der teilweise sehr investitionsintensiven Produktionsanlagen unterstützt.

Deshalb schafft Transparenz Vertrauen

Das Prinzip der Massenbilanzierung, die mit ISCC Plus einher geht, ermöglicht eine hohe Transparenz und schafft damit Vertrauen bei den Anwendern. Biobasierte und zirkuläre Ausgangsprodukte werden dabei mit fossilen Rohstoffen gemischt. Der Anteil an biobasiertem Rohstoff wird rechnerisch den fertigen Produkten zugeordnet. Hierdurch wird systematisch der Einsatz fossiler Rohstoffe reduziert und die Nutzung biobasierter und zirkulärer Rohstoffe gefördert. Zudem wird die Rückverfolgbarkeit entlang der gesamten Lieferkette gewährleistet, da alle Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette ISCC Plus-zertifiziert sein müssen. Die Massenbilanzierung erfolgt dabei nach definierten und transparenten Regeln.

Quelle: Röchling

Kunststoffrecycling: Der große Überblick

Mann mit Kreislaufsymbol auf dem T-Shirt
(Bild: Bits and Splits - stock.adobe.com)

Sie wollen alles zum Thema Kunststoffrecycling wissen? Klar ist, Nachhaltigkeit hört nicht beim eigentlichen Produkt auf: Es gilt Produkte entsprechend ihrer Materialausprägung wiederzuverwerten und Kreisläufe zu schließen. Doch welche Verfahren beim Recycling von Kunststoffen sind überhaupt im Einsatz? Gibt es Grenzen bei der Wiederverwertung? Und was ist eigentlich Down- und Upcycling? Alles was man dazu wissen sollte, erfahren Sie hier.

Sie möchten gerne weiterlesen?

Registrieren Sie sich jetzt kostenlos:

Bleiben Sie stets zu allen wichtigen Themen und Trends informiert.
Das Passwort muss mindestens acht Zeichen lang sein.

Mit der Registrierung akzeptiere ich die Nutzungsbedingungen der Portale im Industrie-Medien-Netzwerks. Die Datenschutzerklärung habe ich zur Kenntnis genommen.

Sie sind bereits registriert?