Spatenstich Neubau

(v.l.) Prof. Thomas Bauernhansl, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut und Prof. Stephan Birk beim Spatenstich. (Bild: Fraunhofer IPA/Rainer Bez)

Neubau
So soll der Fraunhofer-Neubau einmal aussehen. (Bild: Birk Heilmeyer und Frenzel Architekten)

Mit dem am 27. September 2021 erfolgten Spatenstich, beginnen nun die Bauarbeiten für das neue Fraunhofer-Forschungsgebäude. Drei Forschungszentren und ein Tagungsbereich werden auf dem Birkhof-Areal unter dem Dach des Bauteils V „Personalisierte Produktion“ versammelt. An dem Zukunftsthema forscht das Fraunhofer IPA bisher in verschiedenen Organisationseinheiten auf dem gegenüberliegenden Gelände. Insgesamt 37 Mio. Euro wird das Bauvorhaben kosten, als Sonderfinanzierung je hälftig von Bund und Land getragen.

Wenn Individualisierung auf Digitalisierung trifft

„Insbesondere in gesättigten Märkten, wie wir sie in Europa und in der industrialisierten Welt vorfinden, wird die Individualisierung und Personalisierung von Produkten weiter an Bedeutung zunehmen. Unternehmen stehen aktuell vor der Herausforderung, diese Produkte mit neuen Technologien und Prozessen wirtschaftlich zu produzieren. Mit dem Bauvorhaben ermöglichen die Landesregierung Baden-Württemberg, das Bundesministerium für Bildung und Forschung und Fraunhofer den inhaltlichen und personellen Ausbau der Forschung des Fraunhofer IPA in diesem Themenfeld“, erklärt Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg, die gemeinsam mit Thomas Bauernhansl, Institutsleiter des Fraunhofer IPA, symbolisch die Baustelle freigab.

Mit Hilfe Künstlicher Intelligenz Produktionssysteme weiter personalisieren

„Neben modernen Produktionstechnologien sind sogenannte Cyberphysische Systeme (CPS) Enabler für die wirtschaftliche Produktion personalisierter Güter, die ihrerseits mit kognitiver Intelligenz ausgestattet sind. Sie ermöglichen durch ihre Vernetzung und verteilte Intelligenz, die hohe Komplexität personalisierter Produktionssysteme und -prozesse zu meistern“, sagt Bauernhansl. IPA-Institutsleiter Professor Alexander Sauer ergänzt: „Eine zentrale Linie unserer Forschungsstrategie ist es, Technologien und Strukturen für die industrielle Herstellung personalisierter Produkte in Stückzahl 1 zu entwickeln und für Unternehmen nutzbar zu machen. Insbesondere die additive Fertigung mit einer wachsenden Verfahrens- und Werkstoffvielfalt eröffnet als Schlüsseltechnologie der Personalisierten Produktion große Potenziale.“

Diese Schlüsselkompetenzen der Personalisierten Produktion werden im Zentrum für Cyber Cognitive Intelligence (CCI), im Zentrum für Cyberphysische Systeme (ZCPS) und im Zentrum für Additive Produktion (ZAP) gemeinsam mit der Industrie erforscht und umgesetzt.

Die erwähnten Zentren werden nun in einem Haus vereint. Dort befinden sich dann Technika und Labors zur Erforschung und Demonstration von Produktionsprozessen. Der Neubau ist die zweite Baumaßnahme des Instituts auf dem Birkhof-Areal.

Quelle: Fraunhofer IPA

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