Dezember 2013

Ist Produktionseffizienz ein Marketing-Instrument? Oder ist es vielmehr ein Thema, das die Verarbeiter in Zeiten harten globalisierten Wettbewerbs umtreibt? Wie lässt sich eine effiziente Produktion überhaupt aufbauen? Welche Schnittstellen bieten das meiste Optimierungspotenzial?

Welchen (Beratungs-)Bedarf haben die Verarbeiter? Welche Anforderungen werden gestellt? Spielen Energieeffizienz und Zykluszeit die wichtigste Rolle? Inwieweit können die Hersteller von Roboter und Co. die Produktionseffizienz beim Verarbeiter direkt oder indirekt beeinflussen? Das Thema wirft viele Fragen auf, denen wir als Redaktion des Plastverarbeiter in verschiedenen Expertengesprächen auf den Grund gehen wollen. Dazu haben wir in diesem Jahr zu insgesamt drei Gesprächsrunden eingeladen. Wir diskutierten das Thema aus Sicht der Spritzgießer, aus Sicht der Werkzeug- und Formenbauer und nun in der dritten Runde auf der K 2013 in Düsseldorf zuletzt aus der Sicht der Robotik-Hersteller. Die Diskussions-Ergebnisse dieses letzten Gespräch sind als Zusammenfassung in einer der ersten Ausgaben des Plastverarbeiter im nächsten Jahr 2014 nachzulesen.


„Wir versuchen, die Zeiten,
während derer wir ohne Bewegung auf die Maschine warten, mit Folgetätigkeiten zu füllen. Die Untersuchungen zu den Nebenzeiten und den notwendigen Tätigkeiten der Automation besprechen wir für jeden Einzelfall mit dem Verarbeiter zusammen.“

Michael Tolz ist Technischer Leiter Deutschland bei Wittmann Robot Systeme, Nürnberg.

„Industrieroboter werden dann eingesetzt, wenn die Artikel komplexer werden, das heißt dreidimensionale Teile, Einlegetechnik bis hin zur Verpackung. Durch Automation hat der Verarbeiter die Möglichkeit den gesamten Prozess anders zu gestalten. Das ist unser Ansatz zum Thema Produktionseffizienz durch ganzheitliche Betrachtung.“

Rüdiger Sonntag ist Key Technology Manager Kunststoff bei
Kuka Roboter, Gersthofen.

„In Deutschland wird der allgemeine Spritzguss langsam durch zunehmend spezielle Technologien verdrängt. Mit diesen sind sehr hohe Anforderungen an die Steuerung verbunden. Die Automation ist in vielen Fällen das Bindeglied zwischen Maschine, Werkzeug und nachfolgender Peripherie. Und hier gilt es, den gesamten Prozess zu betrachten.“

Dirk Schröder ist Geschäftsführer Deutschland bei Sepro, Dietzenbach.

„Die Themen für mehr Produktionseffizienz sind Rüsten, Nebenzeiten, Werkzeugwechsel, auch Steuerung, Programmwechsel und die komplette Systemintegration. Es gilt, einen gesunden Mix zu finden, um die Maschinenverfügbarkeit zu maximieren und die Nebenzeiten zu minimieren. „

Jörg Fuhrmann ist Leiter Engel Automation Systems bei Engel Austria, Schwertberg, Österreich.

„Aus unserer Sicht ist ein ganz wesentlicher Aspekt das Thema Kommunikation als Überschrift für die Steigerung von effizienten Prozessen. Im ersten Schritt bei der Integration der Robotersteuerung in die Spritzgießmaschine, über die Steuerung einer kompletten Produktionszelle bis möglicherweise hin zu einer zukünftigen vernetzten Kommunikations für eine komplette Maschinenhalle.“

Thomas Marufke ist Geschäftsführer bei Krauss Maffei Automation,
Oberding-Schwaig.

 

Als Teilnehmer zu den Expertengesprächen

Sie als Verarbeiter oder Ausrüster möchten an einem der nächsten Expertengespräche selbst teilnehmen? Dann
schreiben Sie uns eine kurze Mail an:
christin.hartung@huethig.de
Wir freuen uns sehr über Ihre rege
Beteiligung!

 

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4311 Schwertberg
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