Deutscher Zukunftspreis für Festo und Fraunhofer IPA

Für diese Entwicklung haben Dr.-Ing. Peter Post und Dipl.-Ing. Markus Fischer von Festo sowie Dipl.-Ing. Andrzej Grzesiak vom Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA aus den Händen von Bundespräsident Christian Wulff den mit 250000 Euro dotierten Deutschen Zukunftspreis 2010 erhalten.

Die filigranen und fließenden Bewegungen ermöglicht die ausgeklügelte Konstruktion des Handling-Assistenten. „Der Kunststoff-Rüssel besteht aus aneinandergesetzten Balgstrukturen, einer beweglichen Handachse und einem Greifer mit drei Fingern“, erläutert Post. Die Strukturelemente sind flexibel und lassen sich über Druckluft bewegen. Wird Luft hineingepumpt, dehnen sich die Balgstrukturen wie eine Ziehharmonika aus. So lässt sich der Hightech-Rüssel von 70 auf 110 cm verlängern. Auch die drei Greiffinger des Rüssels sind einem biologischen Vorbild nachempfunden: der Schwanzflosse einer Forelle. Drückt man mit dem Finger leicht gegen diese „FinGripper“, knicken sie nicht in Druckrichtung weg, sondern bewegen sich zum Finger hin.

Die einzelnen Struktur-Elemente des flexiblen Arms sind im generativen Laserverfahren aus Polyamid-Pulver gefertigt. Deshalb ist der Kunststoff-Rüssel besonders leicht und weich. Obwohl der flexible Arm nur 1,8 kg wiegt, kann er bis zu 500 g heben. Herkömmliche Industrieroboter können hingegen lediglich etwa ein Zehntel ihres Gewichts bewegen. Das System ist besonders leicht und elastisch, da es anders als klassische Roboter nicht aus Metall, sondern aus Kunststoff besteht und mit Druckluft arbeitet.

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