Die Abschlussarbeiten sollen sich schwerpunktmäßig mit der Digitalisierung im Maschinen- und Anlagenbau, beispielsweise in den Anwendungsfeldern Produktion, Logistik, Vertrieb, oder mit der Entwicklung von digitalisierten Produkten oder produktbegleitenden Dienstleistungen auseinandersetzen. „Wir brauchen praxisorientierte Nachwuchstalente mit IT- und Software-Know-how als auch Prozesswissen aus dem Maschinen- und Anlagenbau“, erklärt Prof. Claus Oetter, Geschäftsführer des VDMA Software und Digitalisierung. „Dies mit der Kompetenz in neuen Technologien zu vereinigen, ist entscheidend für die Zukunft des Maschinen- und Anlagenbaus.“

Digitalisierung Teil des Maschinenbaus

Würdigung herausragender Talente Digitalisierung ist für den Maschinen- und Anlagenbau essenziell. Deshalb setzt sich der Fachverband verstärkt für die Würdigung von jungen Digitalisierungstalenten ein. Ebenso wie die VDMA Abteilung Bildung, die mit der Initiative „Maschinenhaus – Plattform für innovative Lehre“ den Nachwuchspreis unterstützt. „Informatik und Digitalisierung sind aus der Ausbildung der Ingenieurinnen und Ingenieure nicht mehr wegzudenken und werden in Zukunft ein integraler Bestandteil sein“, betont Dr. Jörg Friedrich, Abteilungsleiter VDMA Bildung. „Hierzu ist eine enge Kooperation zwischen Hochschulen und Unternehmen gefragt. Daher legen wir in diesem Jahr den Schwerpunkt auf praxisorientierte Abschlussarbeiten, die in Kooperation mit Unternehmen aus der Branche erarbeitet wurden.“

Einreichungen aus Österreich und Schweiz möglich

Erstmalig können alle Professoreninnen und Professoren aus den Fachbereichen Ingenieurwissenschaften und Informatik Studienarbeiten für den Nachwuchspreis nominieren, die an einer (dualen) Hochschule oder Universität in Deutschland, Österreich oder der Schweiz tätig sind. Die Auswahl der Preisträger erfolgt im Herbst 2020 durch eine Expertenjury. Der Nachwuchspreis wird in den Kategorien Bachelor und Master/Diplom verliehen und ist mit einem Preisgeld von je 500 Euro dotiert. Zusätzlich wird noch jeweils ein Sonderpreis im Wert von 300 Euro vergeben. (sf)