Der Klebstoff zeichnet sich unter anderem durch ein geringes Schrumpfverhalten bei der Klebung von Kamera- und Lichtmodulen innerhalb von Endoskopbaugruppen aus. (Bildquelle: Roman Zaiets - Shutterstock.com)

Der Klebstoff zeichnet sich unter anderem durch ein geringes Schrumpfverhalten bei der Klebung von Kamera- und Lichtmodulen innerhalb von Endoskopbaugruppen aus. (Bildquelle: Roman Zaiets – Shutterstock.com)

Das Epoxid richtet sich an Hersteller, die ein extrem geringen Schrumpf bei der Linsenausrichtung und beim Verkleben von Endoskop-/Mikroskoplinsen benötigen. Auch bei der Positionierung von Kamera- und Lichtmodulen innerhalb von Endoskopbaugruppen gelten ähnlich strenge Anforderungen bezüglich des Schrumpfverhaltens. Die semi-opake grauweiße Farbe des Materials sorgt beim Einsatz rund um beleuchtete Kamerabauteile dafür, dass ein Teil des Lichts abgeschirmt wird. Der hohe E-Modul und die hohe Shore-Härte des Produkts bewirken eine bessere Steifigkeit und Beständigkeit gegen Verformungen, durch die eine genaue Positionierung beeinträchtigt werden könnte.

Der Klebstoff ist mit LED- oder Breitband-Geräten bei 365nm, 385nm oder 405nm oder bei Temperaturen von 80 bis 85°C vollständig aushärtbar. Die reine Wärmehärtung bei diesen niedrigen Temperaturen erfolgt innerhalb von 20 bis 35 Minuten. Eine herkömmliche Wärmeaushärtung von Acrylat-Urethanen dauert bei 110°C vergleichsweise 60 Minuten. Die Härtung mittels Licht, Wärme oder einer Kombination aus beidem erzielt jeweils die gleichen physikalischen Eigenschaften. Die reine Wärmehärtung von Dymax MD 250-CTH ist geeignet, um eine vollständige Aushärtung auch in Schattenbereichen ohne Lichteinfall zu gewährleisten.

Das Epoxidharz besitzt eine hohe Haftfestigkeit auf verschiedensten Substraten wie Kunststoffen, FR-4 und Glas. Der Klebstoff zeichnet sich durch eine geringere Wasseraufnahme für eine verbesserte Leistung bei beschleunigter Alterung und Echtzeit-Lagerbedingungen in Umgebungen mit hoher Temperatur und Feuchtigkeit aus. (jhn)