Automatisierte Wirbelstromprüfung eines Faserverbundkunststoffs mit innenliegender Delamination, die im Prüfergebnis farblich kodiert visualisiert werden konnte. (Bildquelle: SKZ)

Automatisierte Wirbelstromprüfung eines Faserverbundkunststoffs mit innenliegender Delamination, die im Prüfergebnis farblich kodiert visualisiert werden konnte. (Bildquelle: SKZ)

Bei der Wirbelstromprüfung handelt es sich um ein berührungsloses, elektromagnetisches Prüfverfahren für elektrisch leitfähige Werkstoffe. Durch eine Erweiterung des Frequenzbereichs auf bis zu 100 MHz ermöglicht die Hochfrequenz-Wirbelstromprüfung auch die Qualitätssicherung von Werkstoffen mit einer relativ geringen elektrischen Leitfähigkeit wie beispielsweise CFK. Obwohl das Verfahren bereits vereinzelt an CFK eingesetzt wird, existieren bislang kaum Richtlinien für die Prüfung und die Grenzen des Verfahrens in Abhängigkeit hinsichtlich des Typs, der Orientierung und der Größe des Defekts. Im Rahmen eines IGF-Vorhabens wird eine Systematik für die automatisierte Hochfrequenz-Wirbelstromprüfung an Leichtbaukomponenten entwickelt. Es bietet damit eine Plattform für weitere Richtlinien und normungsrelevante Aktivitäten.