Michael Bosse leitet seit April die Materialentwicklung am SKZ. Bildquelle: SKZ)

Michael Bosse leitet seit April die Materialentwicklung der SKZ – KFE. (Bildquelle: SKZ)

Michael Bosse, der seit Mai 2019 am SKZ arbeitet, hat nach dem Studium des Maschinenbaus Fachrichtung Energiesystemtechnik an der TU Clausthal zum Thema „Weichmagnetisch hochgefüllte thermoplastische Compounds“ am Institut für Polymerwerkstoffe und Kunststofftechnik bei Prof. Ziegmann promoviert und die Wissensbereiche Maschinenbau, Energietechnik und Kunststofftechnik verknüpft. Seine Arbeitsgebiete waren zunächst die Kabel- und Kunststoffspezialextrusion, anschließend die Anwendungstechnik, Machbarkeitsstudien und das Innovationsmanagement bei Compoundeuren von Strukturcompounds und Thermoplastischen Elastomeren. Thermische Leitfähigkeit und elektrische Funktionsintegration bei thermoplastischen Compounds waren dabei stets zentrale Themen. Bosse hat während seiner Industrietätigkeit Hochschulkooperationen durchgeführt und studentische Arbeiten betreut, zudem war er Lehrbeauftragter an der Universität Oldenburg. Seit dem Wintersemester 2019 lehrt er an der FH Würzburg-Schweinfurt.

Forschergruppen neu ausgerichtet

Am Kunststoff-Zentrum unterstützt unterstützt Michael Bosse Dr.-Ing. Marieluise Lang, Leiterin des Bereichs „MCE“ – Materialentwicklung, Compoundieren/Extrudieren, Aus- und Weiterbildung sowie des zugehörigen umfangreichen Technikums. „Innerhalb der drei Gruppen tauschen wir Ideen aus der Verfahrenstechnik und der Materialentwicklung aus und halten damit auch die Weiterbildung immer auf dem neuesten Stand. Durch die Ausrichtung der Gruppen können nun mit neuer Schlagkraft hochaktuelle Themen wie Biopolymere und Recycling noch besser umgesetzt und technologische Herausforderungen umfassend angegangen werden“, so Lang. Mit der Neuaufstellung der Forschergruppen kann sich die Bereichsleiterin nun noch stärker auf die strategischen Themen der Zukunft fokussieren.

Für Dr. Thomas Hochrein, Geschäftsführer der SKZ – KFE, stehen Innovationen, die schnell und effektiv in die Wirtschaft transferiert werden, weit oben auf der Agenda, getreu dem Motto der Zuse-Gemeinschaft „Forschung, die ankommt“: „Mit der richtigen Auswahl und Verarbeitung des Materials wird der Grundstein für ein erfolgreiches Produkt gelegt. Dazu gehören die physikalisch-chemischen Zusammenhänge genauso wie digitale Materialdaten für die Prozessregelung im Sinne der Industrie 4.0.“ (sf)